FP-Rambossek: Altbauten in Gefahr

Radikaler Sparkurs der ÖVP bei Althaussanierung ist wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen

Wien (OTS) - Eine sofortige Verbesserung der Althaussanierungs-Förderung für Kleinbauten forderte heute der freiheitliche Wirtschaftssprecher LAbg. Dkfm. Edwin Rambossek. Schwer zu kritisieren seien die, die von Ex-Finanzlandesrat Freibauer, durchgeführten Förderungskürzungen im Bereich der kleinvolumigen Althaussanierung. So werden im Gegensatz zu früher nur mehr 50 % anstatt 100 % der Sanierungskosten in der Höhe von Schilling 7.500,--/m2 Wohnnutzfläche festgelegt.

Bedenkt man, so Rambossek, daß es sich bei rund 250.000 Wohngebäuden mit 1 oder 2 Wohnungen niederösterreichweit um Altbauten handelt, die in nicht wärmedämmender Bauweise errichtet wurden, so seien die Kürzungen bei der Althaussanierungs-Förderung absolut wirtschaftsfeindlich. Weiters sieht Rambossek eine Gefahr darin, daß die Bauträger wegen leerstehender Wohnungen in Zukunft mit einer reduzierten Wohnbauleistung auf die massive Neubautätigkeit der letzten Jahre reagieren würden, was eine Explosion der Arbeitslosigkeit im Baugewerbe und Bauhandwerk zur Folge hätte.

Der freiheitliche Mandatar fordert die zuständige Landeshauptmannstellvertreterin Prokop auf, für eine rasche Wiedereinführung der Anerkennung der gesamten Sanierungskosten zu sorgen, um Arbeitsplätze zu sichern und die Wohnqualität in Altbauten wieder zu steigern. "Ein typisches Bild für die kurzsichtige Politik der ÖVP, denn dem Ex-Finanzlandesrat Mag. Freibauer hätte klar sein müssen, daß eine Kürzung bei der Förderung von Althaussanierungen eine erhöhte Nachfrage im Neubaubereich zur Folge hat. Diese wiederum erfordert aber ebenfalls Mittel für die Neubauförderung womit sich der beabsichtigte Freibauer-Sparkurs selbst ad absurdum geführt hat", schloß Rambossek.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ Niederösterreich

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FKN/OTS