Wirtschaftliche Auswirkungen der Alzheimer Krankheit durch Wissenschaftsexperten bei einer ersten internationalen Konferenz erforscht

Amsterdam, Niederlande (ots-PRNewswire) - Die Alzheimer Krankheit ist eine der kostenintensivsten Krankheiten mit Behandlungskosten, die mit dem Anstieg des Alters der Weltbevölkerung noch weiter steigen werden. Die Alzheimer Krankheit, eine der häufigsten Todesursachen, betrifft -zig Mio. Menschen in der ganzen Welt. Die wachsende Sorge um die sozioökonomischen Auswirkungen der Alzheimer Krankheit führte dazu, daß Meinungsführer aus der ganzen Welt bei der "First International Pharmacoeconomic Conference on Alzheimer's Disease" in Amsterdam zusammentrafen. Die "Pharmakoökonomie" ist das Studiengebiet, das sich mit den Kosten und Auswirkungen von Krankheiten und Medikamentenbehandlungen innerhalb der Therapie dieser Krankheiten beschäftigt.

Bei dem Treffen, das von der "International Working Group for the Harmonization of Dementia Drug Guidelines" (IWG) (im Internet:
http://www.dementia.ion.ucl.ac.uk/harmon) und ihrem Planungskomitee
ausgerichtet wurde und zu dem Dr. med. Peter Whitehouse, Gründungsdirektor, Alzheimer Center des University Hospitals im amerikanischen Cleveland sowie Dr. med. Dr. phil. Bengt Winblad, Professor für Geriatrie, Direktor des Alzheimer's Center des Karolinska Institut am Huddinge Universitätskrankenhaus in Schweden, einluden, brachte Ärzte, Experten für Gesundheit und Wirtschaft und Forscher der pharmazeutischen Unternehmen zusammen.

"Diese Konferenz ist die Gelegenheit, Informationen über Ländergrenzen hinweg auszutauschen," sagte Dr. Whitehouse. "Dies ist das erste Mal, daß wir unsere Anstrengungen globalisieren und die Beziehung zwischen der Schwere dieser Krankheit und den Aufwendungen für die Behandlung zusätzlich zu den steigenden Gesundheitsausgaben im Zusammenhang mit der Alzheimer Krankheit evaluieren können."

Das Treffen hatte die Aufgabe, einen offenen Dialog zu etablieren über die steigenden Kosten im Gesundheitswesen durch die Alzheimer Krankheit, die durch das Älterwerden der Weltbevölkerung und dem damit verbundenen Anstieg der Vorkommen der Alzheimer Krankheit entstehen. Da diese Krankheit chronisch ist, schaffen die langfristigen Kosten für die Behandlung und die Pflege des Patienten eine finanzielle Belastung für die Familien, die in den meisten Fällen diejenigen sind, die den Patienten pflegen. Neue Behandlungsmöglichkeiten für die Symptome der Alzheimer Krankheit können dabei helfen, diese Belastung durch die Krankheit zu erleichtern, die nicht nur die Patienten, sondern auch ihre Familien, Pfleger, Ärzte und die Gesellschaft als ganzes berühren.

Präsentationen während der Konferenz zeigten einen weltweiten Austausch der Informationen, dazu gehörten eine amerikanische fachübergreifende Studie über die Alzheimer Krankheit, eine britische Studie über die Kosten der Krankheit und ein Papier über den Zusammenhang der Schwere der Alzheimer Krankheit und den Behandlungskosten in Kanada. Überdies gab es Präsentationen, die sich mit der Bewertung der Lebensqualität der Alzheimer-Patienten und der Belastung der Pflegepersonen beschäftigten. Modelle aus dem Bereich der Gesundheitsökonomie wurden vorgestellt, um die möglichen Kosten und Vorteile von Wirkstoffen gegen Demenz wie etwa donepezil hydrochloride (ARICEPT(Wz)), tacrine (COGNEX(Wz)), selegiline, Vitamin E und andere Möglichkeiten der Behandlung zu erschließen.

Es ist zu hoffen, daß dieses Treffen dabei helfen wird, einen Forschungsplan zu definieren, die Kosten der Behandlung für die Regierungen zu erschließen und die pharmazeutische Industrie zu ermuntern, zusätzliche Untersuchungen im Bereich der Pharmakoökonomie durchzuführen. Das Planungskomitee wird außerdem über die Merkmale eines passenden Modells zur weiteren Erforschung dieses Themas nachdenken, das zur Durchführung weitergehender pharmakoökonimischen Studien dienen soll.

Informationsaustausch als das Thema für diese erste internationale pharmakoökonomische Konferenz über die Alzheimer Krankheit spiegelt das wider, was sich die IWG seit ihrer Gründung 1994 als Mission vorgenommen hat. Da weltweit große Anstrengungen in der Forschung und Entwicklung im Zusammenhang mit der Alzheimer Krankheit durch Akademien, Industrie und Regierung gemacht werden, hat sich eine Gruppe von Wissenschaftlern, die diese Gebiete repräsentieren, zusammengeschlossen, um auf eine Harmonisierung der Richtlinien für Medikamente und der Behandlungsprotokolle in den verschiedenen Ländern hinzuarbeiten. Arbeitsgruppen wurden eingerichtet, um die kritischen Fragen der Straffung und Verbesserung der Effizienz der weltweiten Forschungsanstrengungen zu untersuchen. Die IWG konzentriert sich auf Tests von Medikamenten in den Phasen III und IV, die die kognitiven Symptome bessern sollen, und beschäftigt sich mit Fragen der Entwicklung, den Bewertungen der Ergebnisse, der Versuchslänge, diagnostischen Kriterien, Entwicklung von Instrumenten und der Übersetzung von Forschungsmaterial. Die IWG hat ihre Arbeiten in der Zeitschrift "Alzheimer's Disease and Associated Disorders" veröffentlicht und hat ihre Untersuchungsergebnisse bei internationalen Konferenzen vorgestellt. Die Gruppe stand außerdem der Weltgesundheitsorganisation und anderen internationalen Körperschaften bei Themen im Zusammenhang mit der Entwicklung von Wirkstoffen beratend zur Seite.

Pfizer Inc spendete eine unbegrenzte Summe für das Zustandekommen dieser Konferenz. Weitere Unterstützung wurde durch Janssen Pharmaceutica zur Verfügung gestellt.

Alzheimer's Disease International, die International Longevity Center in den Vereinigten Staaten und Frankreich, das amerikanische Institute for Alternative Futures (Alexandria, Virginia) und die International Society of Pharmacoecomic and Outcomes Research waren Co-Sponsoren dieser Konferenz.

ots Originaltext: International Working Group
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Webseite der Organisation: http://dementia.ion.ucl.ac.uk/harmon

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