Gruber: Erwerb der "grünen Oasen" für Kleingärtner vorstellbar

Neuerliche Novellierung des NÖ Kleingartengesetzes

St. Pölten, (SPI) – "Durch die Änderung des Kleingartengesetzes in der vergangenen Legislaturperiode des NÖ Landtages konnten viele Wünsche der NÖ Kleingärtner erfüllt werden – jedoch gibt es noch einige Anliegen, die im Sinne der wertvollen Erholungs- und Grünoasen erfüllt werden sollen. Ganz oben steht dabei der Erwerb der Kleingärten – ein Wunsch, der von vielen Vereinen bereits deponiert wurde und beispielsweise in der Bundeshauptstadt Wien bereits seit Jahren möglich ist", stellt der St. Pöltner SP-Bezirksvorsitzende, Abg.i.R. Karl Gruber fest. Der Kaufpreis des Grundstückes sollte sich natürlich an die ortsüblichen Grundstückspreise orientieren.****

Weiter sollte die im Gesetz festgelegte dauernde "Benützbarkeit" des Kleingartenhauses in eine dauernde "Bewohnbarkeit" abgeändert werden. "Dies entspräche in vielen Fällen dem tatsächlichen Bedarf und damit könnte auch die Müllabfuhr und die Postzustellung in den Kleingartensiedlungen erfolgen. Derzeit müssen tausende Kleingärtner beispielsweise ihren Müll wieder an ihre Wohnadresse mit nach Hause nehmen", so Gruber weiter, der sich bereits mit seinem Engagement bei der vergangenen Novellierung des Kleingartengesetzes einen ausgezeichneten Ruf bei den Kleingärtnern gemacht hat.

Ein weiteres wichtiges Anliegen – die Terrasse mit einer Maximalgröße von 16 m2 im Gesetz zu verankern und parallel dazu die Unterkellerung zu ermöglichen - sollte ebenfalls in eine neuerliche Novellierung einfließen. "Die Kleingärten sind für viele Menschen die bedeutendste Erholungsmöglichkeit und Ort ihrer Freizeitbeschäftigung – Anliegen zur Verbesserungen dieser sind höchste Priorität beizumessen", so der St. Pöltner SP-Bezirksvorsitzende abschließend.
(Schluß) fa

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200

Landtagsklub der SPÖ NÖ

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI