Keusch: Mehr als 12 Prozent Mountainbike-Dichte in Österreich

Gesetze für Mountainbiker müssen an neues Freizeitverhalten angeglichen werden

St. Pölten, (SPI) - Noch immer brauchen Mountainbiker in Österreich entweder die ausdrückliche Genehmigung des Waldbesitzers oder müssen für das Befahren der Waldstraßen bezahlen – und daß, obwohl bereits mehr als 12 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher ein Mountainbike ihr eigen nennen. Dabei zeichnet sich beim naturverbundenen Biking noch kein Ende des Booms ab und diese Sportart verleiht auch Niederösterreichs Tourismus wertvolle Impulse", stellt der Tourismussprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Eduard Keusch, heute fest.****

"Die wachsende Fangemeinde des Mountainbiker wird aber durch die derzeitige Gesetzeslage eindeutig benachteiligt. Viele tausend Kilometer öffentlich geförderter Forstwege, auf denen sogar eingeschränkt motorisierter Verkehr zugelassen wird, sind für Radfahrer gesperrt. Hier ist der Gesetzgeber aufgefordert, rasch Abhilfe zu schaffen. Vergleicht man die Gesetzeslage mit anderen Ländern, so zeigt sich ganz klar, daß es in keinem anderen Alpenland ein nationales Fahrverbot für Wald- und Forststraßen gibt. Ab zumindest 1,5 Meter Breite sind diese Wege für Radfahrer überall ausdrücklich freigegeben", so Keusch weiter. "Wenn sich der Bund hier nicht rasch etwas einfallen läßt, könnte dies auch negative Auswirkungen auf den Tourismus haben – denn viele ausländische Gäste und Mountainbikefans sind über diese Gesetzeslage zu Recht verärgert", so Keusch abschließend.
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