Feurer: Klärschlammproblematik muß endlich gelöst werden

Landwirtschaftsminister Molterer weiter säumig

St. Pölten, (SPI) – "Bis heute gibt es keine ministerielle Verordnung über die Klärschlammproblematik, obwohl diese bereits von Ex-Landwirtschaftsminister Fischler angekündigt wurde. Die neue Verordnung soll gewährleisten, daß die Qualitätskriterien festgeschrieben und der Einsatz von belastetem Klärschlamm als Düngemittel ermöglicht wird. Seitens der Gemeinden und der Landwirtschaft besteht seit Jahren der dringende Wunsch nach einer klaren und möglichst praxisnahen Möglichkeit", stellt der Umweltsprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Werner Feurer, heute fest.****

Auch seitens der EU gebe es bereits seit dem Jahre 1986 eine Regelung zur Verwendung von Klärschlamm im Bereich der landwirtschaftlichen Produktion. Diese lasse ausdrücklich strengere nationale Maßstäbe zu. "Aufgrund einer fehlenden bundesweiten Regelung bleiben die Städte und Abwasserverbände auch in Niederösterreich praktisch auf einem immer größer werdenden Berg von Klärschlamm sitzen. Dadurch steigen natürlich auch die Kosten. Hier muß der Landwirtschaftsminister endlich reagieren anstatt weiter zu vertrösten", so Abg. Feurer abschließend.
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