Bau der Donaubrücke Pöchlarn geht in die heiße Phase

Demnächst Baubeginn der über 400 Meter langen Donauquerung

St.Pölten (NLK) - Der Bau der Donaubrücke Pöchlarn ist derzeit eines der größten Straßenbauvorhaben in Niederösterreich. Seit rund einem Jahr laufen umfangreiche Vorarbeiten, zu denen unter anderem der Bau einer Wirtschaftswegbrücke, eines Schutzbauwerkes für Hauptkanal und Kühlwasserleitung der Firma Vetropak sowie eine Kanalumlegung und die Ufersicherung des Altarmes der Donau in Klein-Pöchlarn gehören. Nachdem diese Arbeiten im wesentlichen abgeschlossen sind, wird im September mit dem eigentlichen Neubau der Brücke begonnen. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der im Neubau eine verkehrspolitische Notwendigkeit sieht, weil damit die Region auch als Wirtschaftsstandort aufgewertet und besser an ein internationales Verkehrsnetz (Westautobahn) angebunden wird, hat kürzlich die Arbeiten vergeben. In rund dreieinhalbjähriger Bauzeit werden neben der rund 400 Meter langen Brücke auch alle notwendigen Anbindungen an die Donau Straße B 3 sowie an die Wiener Straße B 1 und weiter an die A 1 Westautobahn geschaffen. Darüber hinaus gibt es einen kombinierten Rad- und Gehweg über die Donau. Allein die Kosten für diesen Bauabschnitt belaufen sich auf 238 Millionen Schilling, die Gesamtkosten betragen 340 Millionen Schilling.

Wie bereits beim Bau der zweiten Donaubrücke in Tulln wurde auch bei diesem Projekt 1994 ein Wettbewerb durchgeführt, um eine gestalterisch ansprechende und in die Landschaft passende Brücke zu bauen. Ein wesentliches Kriterium bei diesem Bauvorhaben ist außerdem eine ständige ökologische Begleitkontrolle, diese Aufgabe wird wieder - wie bereits bei der Tullner Donaubrücke - vom anerkannten Experten Univ.Prof. Dr. Janauer von der Universität Wien wahrgenommen. Derzeit ist Pöchlarn bzw. Kleinpöchlarn vom jeweils anderen Donauufer nur mittels Fähre erreichbar.

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