GfK-Studie: Handymarkt boomt auch im Business-Segment - Mobiltelefonie trägt stark zum Geschäftserfolg bei

Wien (OTS) - In den ersten sechs Monaten des heurigen Jahres telefonierten österreichweit rund 430.000 neue Teilnehmer mit einem GSM-Handy, ca. 100.000 entfielen dabei auf Unternehmen. Laut einer von der Mobilkom Austria AG in Auftrag gegebenen GfK-Studie sehen 63 Prozent der Betriebe durch die Mobiltelefonie eine Verbesserung in der Kommunikation mit Kunden Lieferanten und Geschäftspartnern, 38 Prozent meinen, die Verwendung von Handys hat im Unternehmen auch stark zur Verbesserung des Geschäftserfolges beigetragen. Mit einer Reihe von neuen Produkten will die MOBILKOM im Herbst ihr Geschäft im Business-Segment intensivieren. Vom neuen Weltstandard UMTS/IMT 2000 (International Mobile Telecommunications System) erwarten sich vor allem Großbetriebe große Verbesserungen.

In Österreich gibt es derzeit rund 1,57 Millionen Mobilfunkkunden:
927.500 im A1-Netz, 230.000 im analogen D-Netz und ca. 415.600 bei max.mobil. Laut einer aktuellen repräsentativen Fessel-GfK-Erhebung im Juni 1998 werden davon in österreichischen Betrieben (exklusive Ein-Mann-Betriebe und öffentliche Verwaltung) 400.000 Mobiltelefone verwendet. Davon entfallen 57 Prozent auf A1, 22 Prozent auf max.mobil und 21 Prozent auf das D-Netz. Das ist gegenüber dem Jahresende 1997 eine Steigerung um ein Drittel. Für die nächsten 12 Monate wird die Anschaffung von weiteren 170.000 Handys geplant, etwa 100.000 davon als Neu- oder Zusatzanschaffungen, was einer Investitionssumme von ca. vier Milliarden Schilling entspricht und die Gesamtzahl der Handys in diesem Segment in einem Jahr auf 500.000 Mobiltelefone erhöhen würde. Der Reichweitenzuwachs bezieht sich vor allem auf Klein- und Mittelbetriebe bis 19 Mitarbeiter. Ab August bietet die Mobilkom Austria AG Firmen mit fünf bis 17 Mobilfunkanschlüssen einen neuen Tarif A1-Company an. Die Reduktion wird im Vergleich zu den normalen Geschäftstarifen A1-Business und D-Geschäft ca. 25 Prozent betragen.

Großbetriebe nutzen moderne Informationstechnologien

Die Unternehmen erleben durch die Verwendung von Mobiltelefonen nicht nur eine starke Verbesserung in der internen (68 Prozent) und externen Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern (63 Prozent). Weiters meinen 38 Prozent, daß die Verwendung von Handys in ihrem Unternehmen auch stark zur Verbesserung des Geschäftserfolges insgesamt beigetragen hat. Vor allem Großbetriebe ab 100 Beschäftigten haben erkannt, daß der Einsatz moderner Informationstechnologien einen entscheidenden Produktionsfaktor darstellt. 54 Prozent der Großbetriebe verwenden für die Datenübertragung Medien wie Internet (e-mail) oder andere Netzwerke, während derzeit nur fünf Prozent der Klein- und Mittelbetriebe Daten mobil übertragen. Hier ist die mobile Kommunikation meist nur auf Sprachtelefonie beschränkt. Groß sind daher auch die Unterschiede im Interesse an Produkten wie z.B. A1-Net Office: Zwei Drittel der Großbetriebe bezeichnen das Produkt als "sehr interessant", hingegen nur 19 Prozent der Betriebe mittlerer Größe (20-99 Mitarbeiter) und etwa nur jeder zehnte Kleinbetrieb.

Informationstechnologien: Nachholbedarf bei Klein- und Mittelbetrieben

Nur jeder fünfte Kleinbetrieb und jeder dritte Betrieb mittlerer Größe legt sehr großen Wert darauf, laufend über die neuesten Entwicklungen in der Telekommunikation informiert zu sein. Bei den Großbetrieben sind es 59 Prozent, die einen sehr großen Wert und 16 Prozent die einen ziemlichen Wert darauf legen. Vor allem die Großbetriebe erwarten sich in Zukunft durch den Einsatz von Informationstechnologien (75 Prozent) und die neue Mobilfunktechnologie UMTS/IMT 2000 (67 Prozent) einen Zusatznutzen für ihr Unternehmen. Mit UMTS werden Telekommunikation, Rundfunk und Datenverarbeitung verschmolzen.

Das zu geringe Bewußtsein über die Bedeutung der Informationstechnologie als Produktionsfaktor will MOBILKOM-Generaldirektor Heinz Sundtändern: "Information wird immer mehr zum wichtigsten Produktionsfaktor. Nur wenn sich auch unsere Klein und Mittelbetriebe mit modernen Informationstechnologien auseinandersetzen - 90 Prozent der Firmen in Österreich beschäftigen weniger als 20 Mitarbeiter - können wir zukunftssichere Arbeitsplätze schaffen". Sundt kündigte gestern in Genf im Rahmen eines Besuches bei der ITU (International Telecommunikation Union) eine Informationsinitiative der Mobilkom über die Chancen und Möglichkeiten der neuen Mobilfunktechnologie UMTS/IMT 2000 für den kommenden Herbst an.

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MOBILKOM AUSTRIA AG
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