ICN Pharmaceuticals bildet Rücklage für fällige Wechselforderungen von jugoslawischer Regierungsstelle

New York (ots-PRNewswire) - ICN Pharmaceuticals, Inc. (NYSE:ICN)
gab bekannt, daß ein sich verschlechterndes Liquiditätsproblem in Jugoslawien eine Regierungsstelle veranlaßt hat, von ICN ausgegegebene Wechselforderungen nicht einzulösen; demzufolge wird ICN eine Rücklage in Höhe der geschuldeten Summen bilden, solange ICN mit der Regierungsstelle an einer Neuverhandlung der Kreditbedingungen arbeitet.

Abgesehen von der unbaren Belastung erwartet das Unternehmen, die Schätzungen der Analysten für das laufende zweite Quartal zu erfüllen. ICN ist nicht der Meinung, daß die Belastung sich negativ auf seine Aktivitäten außerhalb Jugoslawiens auswirken wird.

Aufgrund der Rückstellung erwartet ICN nach eigenen Aussagen eine unbare Belastung von ca. US$ 172 Mio. (US$ 129 Mio. nach Minoritätsbeteiligung oder US$ 1,65 pro verwässerte Aktie) in der Unternehmensberichterstattung für das zweite Quartal, das am 30. Juni 1998 endete. Die Verbuchung gegen Erträge wird ICN Yugoslavias erwartete Verluste auf bestimmte Schuldverschreibungen, Außenstände der von Regierungsseite geförderten Stellen und die Verschlechterung bei bestimmten Investitionen abdecken.

Per 30. Juni 1998 sind an ICN Schuldverschreibungen, einschließlich aufgelaufender Zinsen, in Höhe von ca. US$ 176 Mio. von der jugoslawischen Regierung fällig geworden. Die jugoslawische Regierungssstelle hat ca. US$ 39 Mio. dieser an ICN zu zahlenden Schuldverschreibungen nicht eingelöst und ICN mitgeteilt, daß man die Bedingungen aller Kreditverträge nicht länger erfüllen könne.

Die jugoslawische Regierung erwartet von ICN Konzessionen, und ICN arbeitet zur Zeit an einer Neuverhandlung der Kreditbedingungen. Vorbehaltlich des Ergebnisses dieser Verhandlungen hat ICN Yugoslavia alle direkten Zielverkäufe an die jugoslawische Regierung vorübergehend eingestellt.

Die jugoslawische Regierung sah sich diversen negativen Einflüssen gegenüber, unter anderem den jüngsten über Jugoslawien verhängten wirtschaftlichen Sanktionen, der weiterhin instabilen politischen Lage und der Abwertung der jugoslawischen Währung im April 1998.

ICN produziert und vertreibt eine breite Palette verschreibungspflichtiger und nicht verschreibungspflichtiger pharmazeutischer und biotechnologischer Forschungsprodukte in 90 Ländern und beschäftigt weltweit über 17.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. ICN hat Betriebe in West-, Zentral- und Osteuropa, Nordamerika und Lateinamerika sowie im Pazifischen Raum. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Unternehmens unter http://www.icnpharm.com.

Die Vorbehaltskausel im Rahmen des 'Private Securities Litigation Reform Act' von 1995: Diese Presseveröffentlichung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die mit Risiken und Unsicherheiten behaftet sind - so z.B. (jedoch nicht ausschließlich) die Vorhersage der Quartalserträge sowie andere Risiken, die in unregelmäßigen Abständen in den Unterlagen des Unternehmens bei der Securities and Exchange Commission aufgeführt werden.

ots Originaltext: ICN Pharmaceuticals, Inc.
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Website: http://www.icnpharm.com/

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