Kongreßtouristen fordern europareifen Zahlungsservice Visa-Austria: Höhere Kreditkarten-Akzeptanz in Kongreßorten notwendig

Wien (OTS) - Der Kongreßtourismus boomt - und zwar nicht nur aufgrund der EU-Präsidentschaft mit ihren zahlreichen Tagungen. Rund 3,6 Mio. Nächtigungen jährlich sind diesem Fremdenverkehrsbereich zuzuschreiben, mit denen bis zu 9,4 Mrd. Schilling umgesetzt werden. Allerdings könnte der Kongreßtourismus durch eine Verbesserung der persönlichen Dienstleistungen weitaus mehr erwirtschaften. Das ergab eine Studie im Auftrag des Wirtschaftsministeriums. Ein für Kongreßtouristen besonders wichtiger Service-Bereich ist die Kreditkarten-Akzeptanz. Visa-Austria ortet hier noch einigen Aufholbedarf in den österreichischen Kongreßorten.

Rund 2.600 Kongresse, Messen und Tagungen finden jährlich in Österreich statt. Mehr als die Hälfte davon außerhalb Wiens, ca. 1.200 in der Bundeshauptstadt selbst. Und das, obwohl Wien in Europa der zweitbeliebteste Kongreßort ist, während Gesamt-Österreich an achter Stelle rangiert. Die wichtigsten Anbieter sind dabei die Hotels (57 %), gefolgt von den Kongreßzentren (8 %) und den Burgen, Schlössern und Bildungshäusern (je 6 %). Aber nicht nur Österreich ist als Zielbei den Kongreßorganisatoren beliebt, auch die Kongreßtouristen sind hier gern gesehene Gäste. Denn sie geben im Vergleich zu den normalen Städtetouristen wesentlich mehr pro Tag aus. Während die Teilnehmer an internationalen Kongressen 5.400 Schilling am Tag berappen, jene von nationalen Kongressen immerhin 3.500 Schilling locker machen, investieren Städtetouristen täglich rund 1.800 Schilling in ihren Aufenthalt und der Durchschnittsurlauber überhaupt nur 850 Schilling. Dazu kommt, daß fast die Hälfte aller Kongreßtouristen leitende Angestellte sind, die grundsätzlich über mehr Geld verfügen als der Durchschnittsurlauber.

Dieses Geld wollen sie während ihres Urlaubs auch möglichst unkompliziert, sprich mit Kreditkarte ausgeben. Denn neben Österreich und Deutschland sind die Schweiz (68 % der Gäste aus der Schweiz besitzen eine Kreditkarte, 44 % davon eine Visa-Karte), Großbritannien (86 % Kreditkarten-Inhaber, davon 83 % mit Visa-Karte), die USA (95 % Kartenbenutzer, davon 85 % mit Visa) und Frankreich (79 % Kreditkarten-Inhaber, davon 66 % Visa-Kunden) die wichtigsten Herkunftsländer der Kongreßtouristen. Noch dazu verfügen 80 % aller Kongreßteilnehmer, die ihren beruflichen Aufenthalt um einige Tage privat verlängern über eine Kreditkarte, 75 % von ihnen haben eine Visa-Karte, wie eine Untersuchung im Auftrag der Österreich Werbung ergab. Die Zahlungsbequemlichkeit, die sie aus der Heimat gewohnt sind, fordern diese Gäste ganz selbstverständlich auch von ihrem Tagungs- bzw. Urlaubsland.

Untersucht man die wichtigsten Kongreßorte Österreichs nach ihrer Kreditkarten-Akzeptanz, lassen sich große Unterschiede ausmachen. "Wien ist in diesem Bereich nahezu vollständig abgedeckt. In anderen wichtigen Kongreßzentren besteht aber noch Nachholbedarf", erklärt Visa-Vorstandsdirektor KR Helmut Nahlik. So werden etwa in Salzburg nur in 59 % aller Kongreßhotels bzw. -häuser Kreditkarten angenommen, in Linz sind es 50 % und in Graz kann man erst in 41 % der Häuser bargeldlos bezahlen. "Die Kongreßtouristen fordern vom EU-Präsidentschaftsland Österreich europäische Reife auch beim Bezahlen. Im nächsten halben Jahr bemühen wir uns daher ganz besonders um neue Partner im Fremdenverkehr und hoffen, die österreichischen Hoteliers und Tagungszentren von dieser notwendigen Serviceleistung überzeugen zu können", erläutert Nahlik.

In Österreich gibt es derzeit rund 650.000 Visa-Karteninhaber und rund 40.000 Vertragspartner. Der Gesamtumsatz im Jahr 1997 betrug 25,4 Mrd. Schilling, wobei 14,5 Mrd. Schilling bei österreichischen Vertragspartnern umgesetzt wurden. Die Visa-Service-Kreditkarten AG beschäftigt per 31. Dezember 1997 161 Mitarbeiter, davon 42 auf Teilzeitbasis. Visa ist das weltweit größte Kartenzahlungssystem für Verbraucher mit rund 15 Mio. Akzeptanzstellen, 650 Mio. Karteninhabern und 21.000 Visa-Mitgliedsinstituten. Der Umsatz aller Visa-Karten betrug in den 12 Monaten bis Ende Dezember 1997 1,2 Billionen US$ weltweit.

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