Britische Wirtschaftsprüfer-Vereinigung ACCA Schlägt neue Organisation des Berufsstandes vor

Wien (OTS) - Der Berufsstand des öffentlichen Vereidigten Wirtschaftsprüfers sollte neu organisiert werden. Mit diesem Vorschlag hat sich die britische Berufsvereinigung ACCA (Association of Chartered Certified Accountants) an ihre eigenen Mitglieder und die der benachbarten Organisationen CIMA (Chartered Institute of Management Accountants) und CIPFA (Chartered Institute of Public Finance Accountancy) gewandt, wie sie mitteilte. Im Mittelpunkt des Vorschlags steht die Idee, eine berufsständische Vereinigung von Weltklasse und -format zu gründen. Sie würde mehr als 120.000 Mitglieder und jeweils rund 200.000 Voluntäre umfassen. Die Organisation würde die europaweit zählenstärkste des Berufsstandes sein und erdumspannend in über 130 Ländern tätig werden.++++

Der Katalog der ACCA-Vorschläge wird in einem Dokument unter dem Titel "Working Together for the Future" (Gemeinsam für die Zukunft arbeiten) zusammengefasst. Er stellt die anzustrebende Grundstruktur der neun Grossvereinigung dar. Es würde getrennte Hauptbereiche für die Mitgliedschaft haben, je nachdem, ob diese klein- und mittelständische Gewerbekundschaft oder die grossen börsengängigen Firmen betreut oder im öffentlichen Bereich tätig ist. Dirigiert werden sollte der so in grossem Stil organisierte Berufsstand durch ein einziges Präsidium.

Michael Foulds, Vorsitzender der ACCA, sagte gegenüber der Presse:
""Wir waren immer von Notwendigkeit und Zweckmässigkeit einer Umgestaltung unseres Berufsstandes überzeugt, vorausgesetzt, dabei werden Unterschiedlichkeit und freie Wahl ausreichend gewahrt. In den vergangenen Jahren hat diese Unterschiedlichkeit die Schaffung kostengünstiger Überwachung und Regulierung ermöglicht und gewährleistet, dass der Berufsstand die Bedürfnisse der SME-Kundschaft (Small to Medium-Sized Enterprises= kleinere Unternehmen und mittelständisches Gewerbe) ausreichend berücksichtigt. Wir sind überzeugt, dass unsere Vorschläge ein angemessenes Gleichgewicht dafür schaffen, einerseits grössere Geschlossenheit und Effizienz herzustellen und andererseits alle erhaltenswerten Merkmale unseres Berufes zu bewahren. Wir bei ACCA sind der Meinung, dass unser Vorschlag ganz genau im allgemeinen Interesse liegt.

Die neue Vereinigung würde sich einen neuen Namen und eine neue sie kennzeichnende Abkürzung geben. Sie wird in Grossbritannien die staatlich anerkannten Statuten von ACCA übernehmen und ihre Rolle bei den Vereinbarungen zur Regulierung des Berufsstandes voll zum Tragen bringen. Sie wird sich dazu auf das einzigartige hohe Ansehen stützen können, das ACCA, CIMA und CIPFA jeweils einzeln geniessen. Der so erhöhte Einfluss dieser neuen Organisation wird die wesentlichen Punkte der Gewerbeausübung und öffentlichen Regulierung mitgestalten. Sie wird sich ausserdem vermehrt in der Unterstützung ihrer Mitglieder und der Heranbildung des beruflichen Nachwuchses engagieren und in die neue Technologie investieren, die eine globale Organisation erfordert"".

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