FP-Waldhäusl: Verlange den sofortigen Rücktritt des VP-Bürgermeisters Ertl

Schwerer Betrug für Landeshauptmann Pröll ein Kavaliersdelikt ?

St. Pölten, OTS –Den sofortigen Rücktritt des ÖVP Bürgermeisters Johann Ertl der Marktgemeinde Großschönau forderte heute der freiheitliche LAbg. Gottfried Waldhäusl. Der Grund ist die rechtskräftige Verurteilung Ertls wegen schweren Betruges. Ertl kassierte Gelder aus dem Katastrophenfonds des Bundes in einer schwindelerregenden Höhe. Der für die Gemeinde entstandene Schaden beträgt sage und schreibe 12.039.506,40 Schilling! ****

Der Gemeinderat von Großschönau mußte nun eine Rückzahlung des entstandenen Schadens an den Bund beschließen, was indirekt die Bürger dieser Gemeinde zu tragen hätten, so Waldhäusl. "Die fleißigen Steuerzahler werden nun wegen eines korrupten ÖVP-Funktionärs zur Kassa gebeten." Weiteren Aufklärungsbedarf hätte darüber hinaus auch Landesrat Blochberger, unter dessen Zuständigkeit das Land Niederösterreich, aufgrund von fingierten Rechnungen über den Katastrophenfonds des Landes, Förderungen erschwindelt haben soll.

Gerade die ÖVP sei es, die nicht gerade zimperlich mit ihren Rücktrittsaufforderungen umgehen würde. Nur wenn sich in ihren eigenen Reihen ein schwarzes Schaf befindet wird die Sache einfach totgeschwiegen, so Waldhäusl. Jetzt habe auch der ÖVP-Chef von Niederösterreich, Erwin Pröll akuten Handlungsbedarf. Waldhäusl abschließend :"Ich erwarte mir von Pröll die politischen Konsequenzen zu ziehen und Ertl all seiner Funktionen zu entheben. Mit welchen Saubermännern Prölls muß die Bevölkerung eigentlich noch rechnen, wenn innerhalb eines Monats gleich zwei korrupte VP-Funktionäre aufgedeckt werden? Pröll kann sich, dank der hervorragenden blauen Kontrolle in diesem Land, übrigens schon jetzt fragen, wer denn der Nächste sein wird."

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