Mikl-Leitner: SP-NÖ ganz schlecht informiert

Über Kinderbetreuungsmilliarde wird derzeit verhandelt

Niederösterreich, 14.7.1998(NÖI) Als erschreckend schlecht informiert bezeichnete heute VP-Landesgeschäftsführerin Mag. Johanna Mikl-Leitner die Vertreter der SP-NÖ in Zusammenhang
mit der Kinderbetreuung in NÖ. "Die Verhandlungen bezüglich der Kinderbetreuungsmilliarde sind voll im Laufen. Von längst ausverhandelten Schwerpunkten kann also keine Rede sein. Es muß doch unser aller Ziel sein, die bereits vorhandenen und ausgezeichneten Kinderbetreuungseinrichtungen in NÖ weiter auszubauen", so Mikl-Leitner.****

Aufgrund einer praktisch flächendeckenden Vollversorgung der Kinder zwischen dem dritten und sechsten Lebensjahr ist es doch vollkommen selbstverständlich, daß neue Schwerpunkte gesetzt werden. "Gerade was den Bereich der Personalkosten für die
freien Kindergruppen betrifft, sind dringend Mittel aus der Kinderbetreuungsmilliarde erforderlich", stellt die VP-Landesgeschäftsführerin klar.

Es ist dem Einsatz und den intensiven Verhandlungen von Landeshauptmann-Stv. Liese Prokop zu verdanken, daß die letzte Kinderbetreuungsmilliarde optimal ausgeschöpft wurde. Es geht
hier nicht um parteipolitisches Hick-Hack, sondern um die
Interessen der Familien.

Für die VP Niederösterreich sei jedenfalls klar, daß für die unter dreijährigen die Tagesmütter die beste und sinnvollste Erziehungsform ist. "Wickelkinder in den Kindergarten, das
kommt für uns nicht in Frage", so Mikl-Leitner.

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