HAAGER: PROKOP ENDLICH AUS DORNRÖSCHENSCHLAF ERWACHT

Erfreuliche Unterstützung für längst im Bund ausverhandeltes Paket

Wien, (ÖGB-NÖ) "Die ÖGB Frauen haben seit Jahren gemeinsam mit der Arbeiterkammer und Landesrätin Traude Votruba für einen zügigen und bedarfsgerechten Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen zwischen dem Ende des Karenzurlaubes und dem Kindergarten sowie während der Schulzeit gekämpft, sind dabei aber stets am Widerstand der ÖVP-NÖ und von LHStv. Liese Prokop gescheitert. Trotz immer heftiger werdender Urgenzen nach diesbezüglichen Verbesserungen seitens der Arbeitnehmerinnen, aber auch der Betriebe, und erhärtet durch die Statistiken des AMS-NÖ, hat die ÖVP stets einen vorhandenen Betreuungsbedarf für unter 3-jährige ignoriert", stellt Dienstag die Landesvorsitzende der ÖGB-Frauen NÖ, Christine Haager, zu der heutigen Forderung Prokops an den Bund fest.****

"Prokop ist endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht! Damit ergibt sich die Chance, daß wenigstens in Zukunft zunehmend mehr Arbeitnehmerinnen einen Betreuungsplatz für ihre Kleinstkinder finden werden können, und jene Generationen, die sich noch ohne das entsprechende Angebot über die ersten drei Lebensjahre ihres Kindes ´hinüberretten´ mußten, das Problem wenigstens nach dem Kindergarten als hoffentlich gelöst betrachten können. Das erfüllt uns zwar mit verspäteter, aber doch mit Genugtuung", so die ÖGB-Landesfrauenvorsitzende. "Einen klaren Schwerpunkt sollten dabei allerdings auch die Betriebskindergärten bilden, da die Kinder damit in unmittelbarer Nähe der Mütter wären und die vielen Probleme des Hinbringens und Abholens vor und nach der Arbeit wegfallen würden", forderte Haager.

"Es wir nun an Prokop liegen, eine Erklärung dafür zu finden, warum sie nun mit Nachdruck die Beseitigung eines Defizites im Betreuungsbereich einfordert, das sie bisher konsequent bestritten hat. Aber dieses Problem Prokops soll der Freude über die nunmehrige Unterstützung für freilich längst Durchgesetztes keinen wirklichen Abbruch tun – zumal der Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen auch im ´Nationalen Beschäftigungsplan´ festgeschrieben und damit längst paktiert ist", schloß Haager.
(Schluß) nk/fa

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 01/5862154

ÖGB-NÖ

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN