Junge Wirtschaft: Schluß mit dem Zahnkronenstreit!

Alfons Helmel fordert vom parlamentarischen Sozialausschuß "Jungunternehmeroffensive mit Biß statt Wadlbeißereien"

Wien (PWK) - Die Junge Wirtschaft, Österreichs größte überparteiliche Interessenvertretung für Jungunternehmer, fordert den parlamentarischen Sozialausschuß, den Hauptverband der Sozialversicherungsträger und die Ärztekammer zur raschen Beendigung der Zahnkronenstreitigkeiten auf. ****

Alfons Helmel, Geschäftsführer der Jungen Wirtschaft: "Wir verlangen eine Jungunternehmeroffensive mit Biß statt politischer Wadlbeißerei. In der Öffentlichkeit versteht kein Mensch mehr, warum wegen unsinniger Streitereien um Zahnkronen eine dringend notwendige Senkung der Sozialversicherungsbeiträge für Jungunternehmer und andere sozialpolitische Verbesserungen auf der Strecke bleiben. Wenn Sozialversicherungen und Ärzte, SPÖ und ÖVP bis Freitag keine Lösung zustandebringen, dann ist das ein verheerendes Signal für die langversprochene Gründeroffensive der Bundesregierung."

Nach Auffassung der Jungen Wirtschaft ist es unvertretbar, auf der einen Seite von der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zu reden, und auf der anderen Seite durch unselige Junktimierungen Unternehmensgründungen und damit die Schaffung neuer Arbeitsplätze zu behindern. Denn jede Betriebsgründung, so Helmel, schafft im Durchschnitt drei bis vier neue Arbeitsplätze.

Die Junge Wirtschaft fordert die Klubobmänner der Regierungsparteien auf, sich dafür einzusetzen, daß derart unverständliche parteipolitische Manöver zu Lasten der Gründer und der Beschäftigten in Österreich sofort eingestellt werden: "Statt bislang eher zahnloser Ankündigungen muß jetzt eine lang überfällige Jungunternehmerpolitik mit Biß umgesetzt werden."
(Schluß) RH

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