ÖBB mit Doppelstockwagen voll im Plan

Wien (OTS) - Entgegen den Behauptungen von SP-Landtagsabgeordnetem Eduard Keusch liegen die ÖBB mit den Doppelstockwagen für Niederösterreich voll im Plan.****

Die ÖBB haben mit der Firma Siemens SGP Verkehrstechnik ein Lieferabkommen für Doppelstockwagen bis zum Jahr 2001 vereinbart. Bis dahin werden die bestellten 240 Doppelstockwagen als Zubringer zum Ballungszentrum Wien in Niederösterreich den Betrieb aufnehmen. Die Endfertigung (Innenausstattung) der Waggons findet im Werk Simmering des ÖBB-Geschäftsbereiches Technische Services statt, dh. SGP liefert den unausgebauten Waggon, Zulieferer die weitere Ausstattung wie Naßzellen, Fensterscheiben und Elektronik.

Der Firma SGP ist es derzeit möglich, schneller als geplant zu liefern, wodurch momentan Waggons in den ÖBB-Hallen auf den weiteren Ausbau warten. Das ist im Geschäftsleben durchaus üblich und beruht nicht wie Keusch vermutet auf "Personalengpäßen" bei den ÖBB. "Der Ausbau- und Lieferplan für die ÖBB und alle anderen Lieferfirmen kann nicht einfach umgestoßen werden, nur weil ein Lieferant schneller als geplant liefern kann", erklärte ÖBB-Pressesprecherin Birgit Drapela.

Die Auslieferung der Doppelstockwagen für den Einsatz erfolgt wie angekündigt und liegt vollständig im Plan, was auch Landeshauptmann Erwin Pröll in einem persönlichen Gespräch mit ÖBB-Vorstandsdirektor Gerhard Stindl zugesichert wurde.
Die Doppelstock-Züge ersetzen in Niederösterreich sukzessive älteres Rollmaterial, wodurch sich automatisch eine Modernisierung des Wagenmaterials ergibt. Darüber hinaus ist diese Investitionsoffensive für Pendler mit einem Volumen von mehr als 3,5 Mrd. S die größte der letzten Jahrzehnte.

Auch ist die Annahme von Landtagsabgeordnetem Keusch, daß "kein einziger der modernisierten 660 Waggons für Niederösterreich vorgesehen ist", falsch. Modernisierte Reisezugwagen werden auch in Niederösterreich zum Einsatz kommen. Vorrangig werden die redesignten Waggons an die Bundesländer ausgeliefert, die sie bestellt haben – wie zum Beispiel Kärnten, Salzburg und Tirol. Im Burgenland sind entgegen der Ansicht von Eduard Keusch keine Redesign-Waggons unterwegs.

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Birgit Drapela
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