LHStv. Prokop zur Kinderbetreuungsmilliarde 1999 und 2000:

Für Klein- und Schulkinder sowie für Personalkosten verwenden

St.Pölten (NLK) - "Die zweite Kinderbetreuungsmilliarde in den Jahren 1999 und 2000 soll vorrangig für zusätzliche Betreuungsplätze von Kleinkindern und von Schulkindern sowie zur vorübergehenden Stützung von Personalkosten verwendet werden", verlangt Landeshauptmannstellvertreter Liese Prokop als Änderung der bisherigen Bedingungen bei der Gewährung eines Zuschusses für zusätzliche Kinderbetreuungen durch den Bund.

Der Bund wird für 1999 und 2000 - wie zuletzt für 1997 und 1998 -wiederum 98 Millionen Schilling für zusätzliche Angebote zur Kinderbetreuung zur Verfügung stellen. Das Land und/oder die niederösterreichischen Gemeinden haben ihrerseits den Bundeszuschuß zu verdoppeln. Insgesamt werden damit österreichweit in den nächsten zwei Jahren 1,2 Milliarden Schilling in neue Kinderbetreuungsplätze investiert.

In Niederösterreich ist bei der Betreuung von Kindern im Kindergarten zwischen dem dritten und sechsten Lebensjahr in absehbarer Zeit eine flächendeckende Vollversorgung erreicht. "Defizite gibt es aber noch für Kleinkinder bis zum dritten Lebensjahr und für Schulkinder. Darüber hinaus sind die freien Kindergruppen durch die Verkürzung der Personalkostenförderung durch das AMS in ihrer Existenz gefährdet. Um den Bedarf zu decken, muß die nächste Kinderbetreuungsmilliarde auf diese Notwendigkeiten Rücksicht nehmen", begründet Prokop den Vorstoß des Landes Niederösterreich zur Änderung der Förderungsrichtlinien bei den Bundesministerien für Familie und Frauen.

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