Gebert: Sicherheitsstatisitik Schwechat – kein Grund für Verunsicherung der Bevölkerung

Flughafen Schwechat "beeinflußt" Statistik mit besonderer Tragweite

St. Pölten, (SPI) – "Die kürzlich vom Innenministerium veröffentlichte Kriminalitätsstatistik ist trotz des für den Bezirk Schwechat ausgewiesenen hohen Wertes kein Grund zur Verunsicherung der Bevölkerung – denn der Flughafen Schwechat beeinflußt doch die Statistik mit besonderer Tragweite. Der bundesweite Spitzenwert der Bundespolizeidirektion Schwechat wird eindeutig durch externe Einflüsse bedingt", stellt der Schwechater SP-Landtagsabgeordnete Richard Gebert heute fest.****

Aufgrund des Umstandes, daß sich im Überwachungsbereich der Bundespolizeidirektion Schwechat der Flughafen Wien befindet – ein internationaler Großflughafen mit fast 10 Millionen Passagieren jährlich – wird eine Vielzahl von Delikten angezeigt, von denen andere Sicherheitsdirektionen verschont bleiben. Die geringe Einwohnerzahl von Schwechat – die Statistik bezieht sich auf die Häufigkeitszahl von Delikten je 100.000 Einwohnern – tut das ihre, die tatsächliche Situation zu "verschleiern".

"Tatsächlich liegt Schwechat im Schnitt des Landes Niederösterreich bzw. der angrenzenden Bezirke in vielen Bereich deutlich besser. Beispielsweise sind die zur Anzeige gebrachten strafbaren Handlungen (inkl. Flughafen) von 2.475 im Jahr 1996 auf 2.144 im Jahr 1997 (- 17 %) zurückgegangen. Auch im Bereich der Stadt Schwechat können die Sicherheitsorgane Erfolge verbuchen. So sind die Kfz-Einbrüche um mehr als 20, die Einbrüche in Wohnungen und Einfamilienhäuser um mehr als 18, und die Einbrüche in Geschäfte um ganze 23 Prozent zurückgegangen", so Abg. Gebert weiter.

"Es besteht also kein Grund für Angst, sondern vielmehr Grund für Dank und Anerkennung der Leistungen unserer Exekutive. In diesem Zusammenhang darf auf die Forderungen der Exekutive für eine Personalaufstockung für den Flughafen Schwechat hingewiesen werden. Diese Forderung ist in Anbetracht der aktuellen Statistik und der zu erwartenden steigenden Passagierzahlen sicher gerechtfertigt", so Gebert abschließend.
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