Gumpinger: Die Herabsetzung des Beischlafalters auf 12 Jahre ist undenkbar

Wien (OTS) - Es ist für den Österreichischen Familienbund vollkommen ausgeschlossen, daß das erlaubte Beischlafalter von 14 auf 12 Jahre herabgesetzt wird, betonte heute der Präsident des Österreichischen Familienbundes LAbg. Mag. Otto Gumpinger. Sowohl bei der Diskussion um die Herabsetzung des Schutzalters, als auch bei dem Alter für erlaubten Beischlaf müsse der Schutz der Jugendlichen im Vordergrund stehen. Es ist daher absolut unverständlich, daß gerade jene Gruppen, die die Mißbrauchsdiskussion immer wieder anheizen, plötzlich den Schutzgedanken für junge Mädchen offensichtlich für vernachlässigbar halten.

Wie kann der Mißbrauch an Kindern von Erwachsenen effizienter bekämpft werden, wenn Kinder nun auch dafür freigegeben werden sollen, argumentiert Gumpinger gegen die Senkung des Schutzalters, das wäre ein Rückfall in das Mittelalter, wo Kinder zu Frühehen gezwungen und schutzlos Freiwild Erwachsener waren.

Gerade in einer Zeit, in der Sexualität in der Öffentlichkeit immer mehr breitgetreten wird und Mädchen sich oft dem Druck auch "In" sein zu müssen ausgesetzt sind, kommen gesetzliche Schutzvorschriften besondere Bedeutung zu. Darüber hinaus geht der Österreichische Familienbund schon davon aus, daß Beischlaf mit 12jährigen Mädchen auch statistisch beweisbar nicht der Norm entspricht. Gerade in der sensiblen Phase der Pubertät müssen junge Menschen in Österreich einen besonderen Schutz genießen, schloß Gumpinger.

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