FP-Schimanek: LH Pröll soll sich etwas mehr um seine "Pornotelefonierer" kümmern!

St.Pölten (OTS) - Man kann nicht gerade behaupten, daß es sich bei der Niederösterreichischen Landesregierung um eine biedere Gesellschaft handelt", stellte heute der freiheitliche Landesrat Hans Jörg Schimanek fest. Denn laut Zugriffsstatistik des Austria Erotic Centers (AEC), eines österreichischen Pornoanbieters im Internet, wählten in den ersten Junitagen Beamte der NÖ-Landesregierung nicht weniger als 1.328 mal auf Landeskosten die Porno-Nummer im Internet.

Der Run auf heiße Bilder und Adressen aus dem Computer macht aber auch vor Parlamentsklubs nicht halt: So erfolgten im gleichen Zeitraum vom ÖVP-Klub 382, vom Klub der Sozialdemokraten 49 Zugriffe. Ruchbar wurde dies alles durch eine laufende Statistik des AEC, die ebenfalls im Internet abgerufen werden kann.

Was Niederösterreichs Landesregierung betrifft, so stellt sie die Beamtenschaft der übrigen Bundesländer - außer Wien - gehörig in den Schatten. Denn in Vorarlberg verzeichnete man lediglich 887 Zugriffe, in der Steiermark 551 und in Tirol gar nur 446. Schimanek daher an die Adresse von LH Pröll: Er möge sich als oberster Personalchef verstärkt um seine "Pornotelefonierer" kümmern, eine lückenlose Untersuchung anordnen und die "Gratis-Voyeure" zur Kasse bitten.

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FPÖ NÖ, LR Hans Jörg Schimanek

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