ÖVP-Fuchs: Durch jetzige B301-Planung droht Verkehrschaos in Favoriten

Fuchs fordert Zusammenlegung der B 301 Abfahrten

Wien (ÖVP-Klub) Die Zusammenlegung mehrerer geplanter B301 Abfahrten forderte LAbg. GR Georg FUCHS heute bei einer Pressekonferenz. "Die vielen Abfahrten, die in das Bezirksgebiet
von Favoriten hineinführen sollen, werden das Sekundär-Straßennetz des Bezirks überlasten", so FUCHS heute.*****

Die B301, so der Favoritner ÖVP-Gemeinderat Georg Fuchs, sei als Südumfahrung dringend notwendig. "Nur damit keine Mißverständnisse aufkommen", so FUCHS, "ich bin prinzipiell sehr für die B301, ich bin nur gegen die derzeitige Planung der Abfahrten." Er wünsche sich, daß die Ausfahrten Laxenburger Straße, Metzgerwerke und Draschegründe zusammengelegt werden,
bei der Ausfahrt Himberger Straße müsse eine P&R-Anlage
errichtet und die Straßenbahnlinie 67 beschleunigt werden. Die Anbindung der B 301 an die A 3 müsse ohne Ein- und Ausfahrten erfolgen. "Damit würde es uns gelingen den dörflichen Charakter von Oberlaa und Rothneusiedl zu erhalten und die Landwirtschaft
im Süden Wiens nicht zu benachteiligen", erläuterte FUCHS die Problematik und fügte hinzu: "Ich möchte nicht dafür verantwortlich sein, daß in Kürze die Oberlaaer Bauern mit ihren Traktoren vor dem Rathaus protestieren, ihre Interessen vertrete
ich als Favoritner Mandatar."

Der Widerstand des Bezirkes und der ÖVP-Bezirkspolitiker sei keinesfalls als Kritik an Planungsstadtrat Görg zu verstehen
aber: "Ich glaube eben, daß man die Planung der Abfahrten neu überdenken sollte, es kann und darf nicht sein, daß die
Favoritner hier zum Handkuss kommen und den gesamten
Schwerverkehr durch ihren Bezirk rollen lassen müssen", meinte FUCHS.

Bauliche Neugestaltung der ÖBB-Gründe beim Südtiroler Platz

Die ÖBB verfügt im Bereich Südtiroler Platz über Flächen im Gesamtausmaß von 2,6 Hektar, die für Bahnzwecke nicht mehr benötigt werden. Fuchs setzte sich dafür ein, daß ein städtebaulicher Wettbewerb für diesen Bereich erfolgen wird. Bei den geplanten Flächenwidmungsänderungen sollten auch die Auswirkungen des geplanten Zentralbahnhofes Wien berücksichtigt werden.

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