FP-Marchat: Personalabbau bei der NÖM – neuerliches Glied in der Kette des Versagens Pröllscher Arbeitsplatzpolitik

EU-Osterweiterung ist unter allen Umständen zu verhindern

St. Pölten, OTS - "Es erscheint mir an der Zeit, Landeshauptmann Erwin Pröll wieder einmal an seine Wahlversprechen zu erinnern", kritisierte heute der freiheitliche Klubobmann LAbg. Franz Marchat das tatenlose Zusehen Prölls bei der jüngsten Kündigungswelle der NÖM. Der neuerliche Sanierungskurs der NÖM sei ein weiteres Indiz für die kläglich gescheiterte Arbeitsplatzpolitik Prölls. Jemand, der in seinen Sonntagsreden vorgebe, in Fragen der Beschäftigungspolitik Durchschlagskraft zu besitzen, und dann einen Arbeitslosenrekord nach dem anderen aufstelle, sei nicht nur unglaubwürdig, sondern als Landeshauptmann dieses Landes auch fehl am Platze, führte Marchat weiter aus. ****

Etwas eigenartig sei es, so Marchat, daß gerade ÖVP-nahe Betriebe durch wahre Kündigungswellen betroffen seien. Der Klubobmann erinnerte in diesem Zusammenhang an die Firma FMW in Kirchstetten, die sich, wie die NÖM, zum Großteil im Besitz der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich befindet und wo nur unter großer Druckausübung ein Personalabbau verhindert werden konnte. Die hunderten bereits gekündigten Arbeitnehmer warten seit der Wahl umsonst auf das Einlösen des berühmt berüchtigten Pröll Slogans "Einsetzen ist gut – Durchsetzen ist besser".

Marchat gab zu bedenken, daß schon der EU – Beitritt verheerende Auswirkungen zur Folge hatte. Von 95 Molkereien 1990 sind heute nur mehr die NÖM und die Berglandmilch übergeblieben. Alleine in Niederösterreich mußten die Molkereien in Waidhofen a. d. Ybbs, Pöggstall, Mank, Prinzersdorf ,und diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen, ihre Tore schließen und hunderte Arbeitsplätze gingen verloren."Eine EU-Osterweiterung wäre für unsere heimische Milchwirtschaft sicherlich der endgültige Todesstoß," schloß Marchat.

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