ARBÖ: Härtere Strafen bei Alkohol am Steuer

Auch das Fahren ohne Helm wird teuer

Wien (ARBÖ) - Im Rahmen der Novellen zu Führerscheingesetz, Kraftfahrgesetz und Straßenverkehrsordnung kommt es auch zu einer Verschärfung der Strafen für alkoholisierte Kraftfahrer. So wurden die Mindeststrafen - abhängig vom Grad der Alkoholisierung -empfindlich erhöht:

Die Mindeststrafen für das Lenken eines Kraftfahrzeuges werden bei einem Alkoholgehalt ab 1,2 Promille auf ATS 12.000,- und auf
ATS 16.000,- ab 1,6 Promille erhöht.

Außerdem kann die Exekutive den Führerschein nun auch bei der Verweigerung des Alkotests an Ort und Stelle abnehmen, informieren die ARBÖ-Experten..

Auch wer mit seinem Moped oder Motorrad leichtsinnigerweise
"oben ohne" unterwegs ist, hat mit einer härteren Strafe zu rechnen: Das Organmandat bei Nichtbeachtung der Helmpflicht wird
auf ATS 300,- erhöht. Die bisher mögliche Bezahlung mittels Erlagschein ist nicht mehr vorgesehen. Zahlungen mittels
Kreditkarte sind erst ab 1999 geplant.

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