Zukunft des europäischen Tourismus liegt in der Qualität

Europäisches Tourismusforum über "integriertes Qualitäts- management" - Wünsche aus Österreich an die EU-Kommission

Wien (PWK) - Der Tourismus ist einer der wenigen Sektoren in
Europa mit einem großen Beschäftigungspotential. Je höher die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Tourismuswirtschaft, umso mehr Arbeitsplätze können geschaffen werden. "Die Zukunft des europäischen Tourismus liegt in der Qualität. Nur so kann er seine führende Rolle im Welttourismus beibehalten", stellte der Obmann der Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich, Komm.Rat Hansjörg Kröll, Freitag vormittag im Rahmen des Europäischen Tourismusforums in Mayrhofen in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Wirtschaftsminister Hannes Farnleitner und EU-Kommissionsmitglied Christos Papoutsis fest. ****

Das Tagungsthema "integriertes Qualitätsmanagement" wurde gewählt, so Kröll weiter, um die Bedeutung eines qualitativ hochwertigen Angebots für Europa zu unterstreichen. Der Begriff "Qualität" umfaßt dabei nicht nur das eigentliche touristische Angebot an Dienstleistung und Infrastruktur, sondern auch die grundlegenden Rahmenbedingungen wie eine intakte Umwelt, die Verkehrssituation oder den Umgang mit natürlichen und kulturellen Ressourcen.

Aus österreichischer Sicht sollte die Europäische Kommission im Tourismus eine Koordinierungsfunktion übernehmen. Dabei könnte sie die auf EU-Ebene geplanten Verordnungen und Richtlinien auf ihre Tourismusrelevanz überprüfen. Denn als typische Querschnittsmaterie ist der Tourismus von den verschiedensten Regelungen betroffen, auch solchen, die nicht primär auf den Fremdenverkehr zielen.

Unbedingt notwendig sei eine Verbesserung der finanziellen, rechtlichen und administrativen Rahmenbedingungen für den Tourismus auf europäischem Niveau. "Bei der bevorstehenden Neuordnung der europäischen Strukturpolitik und damit Neuverteilung der Fördermittel im Zusammenhang mit der Agenda 2000 müssen auch die Anliegen der Tourismuswirtschaft berücksichtigt werden", betont Kröll.

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Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft

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