Maingas AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Der Aufsichtsrat der Maingas AG wird in seiner Sitzung am 14. Juli 1998 über die Empfehlung des Vorstandes und des Wirtschafts- und Finanzausschusses des Aufsichtsrats beschließen, der am 26. August 1998 stattfindenden Hauptversammlung vorzuschlagen, den vom Vorstand der Gesellschaft und von der Geschäftsführung der Stadtwerke Frankfurt am Main GmbH im Entwurf aufgestellten Vertrag über einen Zusammenschluß des Strom-, Wasser- und Fernwärmeversorgungsbetriebs der Stadtwerke mit der Maingas AG zuzustimmen. Alleingesellschafter des Maingas-Hauptaktionärs Stadtwerke Frankfurt am Main GmbH ist die Stadt Frankfurt am Main. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt am Main hat am 09.07.1998 dem Zusammenschluß zugestimmt.

Der Zusammenschluß soll im Wege der Ausgliederung des Stadtwerke-Versorgungsbetriebs zur Aufnahme durch Übertragung auf Maingas bewirkt werden (§123 Abs. 3 Nr. 1 Umwandlungsgesetz). Nach dem Entwurf des Ausgliederungs- und Übernahmevertrags wird die Stadtwerke Frankfurt am Main GmbH rückwirkend zum 1. Januar 1998 ihren Versorgungsbetrieb (Strom-, Wasser- und Fernwärmeversorgung) ausgliedern und in die Maingas AG einbringen. Die Maingas AG wird zur Durchführung der Ausgliederung ihr Grundkapital von 138.000.000 DM auf 276.482.400 DM durch Ausgabe neuer Namensaktien erhöhen. Als Gegenleistung für die Einbringung ihres Versorgungsbetriebes erhält die Stadtwerke Frankfurt am Main GmbH die neu geschaffenen Namensaktien mit einem Nominalbetrag von 138.482.400 DM (Sachkapitalerhöhung). Bezogen auf das bisherige Nennkapital werden die Namensaktien auf der Grundlage der durchgeführten Unternehmensbewertungen im Verhältnis 1,0035:1 gewährt. Den an der Ausgliederung nicht beteiligten Aktionären steht ein Bezugsrecht auf neue Aktien aus Anlaß der mit der Ausgliederung verbundenen Sachkapitalerhöhung nicht zu (§§ 125, 69 Abs. 1 UmwG).

Dem Aufsichtsrat wird weiter empfohlen, der Hauptversammlung vorzuschlagen, zur Wiederherstellung des bisherigen Beteiligungsverhältnisses zwischen Namens- und Inhaberaktien eine weitere Erhöhung des Grundkapitals mittels einer Barkapitalerhöhung um 1.517.600 DM auf 278.000.000 DM zu beschließen. Dazu sollen 30.352 Inhaberaktien im Nennbetrag von 50 DM je Stück nach Wirksamwerden der Sachkapitalerhöhung ausgegeben werden. Die Inhaberaktien werden zunächst von der Deutsche Bank AG zum Nominalwert mit der Verpflichtung übernommen, sie den bezugsberechtigten Aktionären zum Ausgabepreis von 330 DM je Aktie im Bezugsverhältnis 1:1 anzubieten. Bei dieser Barkapitalerhöhung soll das aus Namensaktien resultierende Bezugsrecht ausgeschlossen werden. Die Inhaber von Namensaktien der Maingas AG haben diesem Bezugsrechtsausschluß zugestimmt.

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