Auer: Resolutionsantrag zur Anhebung der NÖ Pendlerhilfe

Valorisierung durch gestiegene Tarife der "Öffis" mehr als dringlich

St. Pölten, (SPI) - "Niederösterreich weist durch seine regional sehr unterschiedlich strukturierte Wirtschaft einen überproportional hohen Anteil an Tagespendlern auf, die täglich große Wegstrecken zu und von ihrem Arbeitsplatz zurücklegen müssen. Dies bedingt neben einem hohen Zeitaufwand auch die Aufwendung beträchtlicher finanzieller Mittel", stellt SP-Landtagsabgeordnete Helene Auer heute fest.****

"Um hier einen sozialen Ausgleich zu schaffen, fördert das Land im Rahmen der Pendlerhilfe nach sozialen Gesichtspunkten und ab einer bestimmten Entfernung die Kosten für Berufspendler. Obwohl sich in der Vergangenheit die Fahrpreise für öffentliche Verkehrsmittel in Relation zur Einkommensentwicklung überproportional stark verteuerten, fand diese Entwicklung in den Richtlinien der Pendlerhilfe keine Berücksichtigung. Auch wurden die Einkommensgrenzen seit dem Jahr 1993 nicht mehr angehoben. Einen ersten Ansatz gab es mit der Anhebung der Einkommensgrenzen für Alleinverdiener, der jedoch eine allgemeine Anhebung der Einkommensgrenzen folgen müßte", so Auer weiter.

"Deshalb wurde bei der vergangenen Budgetsitzung ein sozialdemokratischer Resolutionsantrag zur grundsätzlichen Neustrukturierung der Pendlerhilfe eingebracht, um den tatsächlichen Belastungen der Pendler hinsichtlich der zeitlichen und entfernungsmäßigen Belastung ihres Arbeitsweges besser gerecht zu werden. Mit einer Neufestsetzung der Einkommensgrenzen und
einer Anpassung der NÖ Pendlerhilfe an die aktuellen Herausforderungen könnte man die Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel und damit auch deren Auslastung maßgeblich steigern", so Auer weiter.
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