Mikl-Leitner: FP-Finanzierungsplan völlig unzureichend

Rund 10.000 FP-Dokus bereits verschickt

Niederösterreich, 9.7.1998(NÖI) Der von der FP-NÖ am Landesparteitag groß angekündigte Finanzierungsplan für die Tilgung des freiheitlichen Finanz-Sumpfes sei völlig
unzureichend und daher eine reine Farce", so VP-Landesgeschäftsführerin Mag. Johanna Mikl-Leitner angesichts
der heute veröffentlichten Zahlen. So soll laut der Zeitschrift News der Schuldenstand der FP-NÖ mittlerweile bei 88 Millionen Schilling liegen. ****

Als ungeheuerlich bezeichnete sie die Tatsache, daß die Freiheitlichen mit Scheinverträgen und dubiosen Finanzierungsplänen die Bevölkerung für dumm verkaufen wolle. "Statt endlich seiner politischen Verantwortung nachzukommen, begnügt sich F-Landesobmann Schimanek mit Dementis und mimt den Unwissenden", so Mikl-Leitner.

Dementis seien allerdings in der FP ein altbekanntes Ritual.
Die VP-Landesgeschäftsführerin erinnerte daran, daß Schimanek noch im Mai davon gesprochen habe, daß Landesobmann Gratzer mit
der Causa Rosenstingl "überhaupt nichts zu tun" (APA, 8. Mai
1998; Anm.) habe. Und Schimaneks Klubobmann Marchat sagte am 4.
Mai 1998 gegnüber der APA: "Bei den NÖ Freiheitlichen fehlt
kein Geld".

Die Bevölkerung habe ein Recht auf lückenlose und zusammenhängende Information über den FPÖ-Skandal. "Rund 10.000 Stück unserer vor kurzem präsentierten FP-Doku wurden bereits
an Interessierte verschickt. Wir wollen damit nicht urteilen.
Wir wollen, daß die Bevölkerung über diesen Skandal informiert ist und sich selbst ein Bild über die ungeheuerlichen Vorgänge innerhalb der FPÖ macht", so Mikl-Leitner.

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