Keusch: NÖ Privatzimmervermietungsgesetz ist nicht mehr zeitgemäß

Erfolgreicher NÖ Tourismus benötigt Abbau bürokratischer Hürden

St. Pölten, (SPI) - "Das Land Niederösterreich setzt laufend unter Einsatz beträchtlicher öffentlicher Mittel große Anstrengungen, um die Tourismuswirtschaft in unserem Bundesland zu beleben. Insbesondere werden immer wieder Werbeaktionen für Urlaub am Bauernhof oder sonstige Aktionen, die auch der Steigerung von Nächtigungen in Privatzimmern dienen sollen, durchgeführt. Vielfach stellt die Privatzimmervermietung gerade in
wirtschaftlich benachteiligten Randgebieten oft ein notwendiges wirtschaftliches Standbein dar", stellt der Tourismussprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Eduard Keusch, heute fest.****

"Gleichzeitig schafft das NÖ Privatzimmervermietungsgesetz, das seit dem Jahr 1974 unverändert in Geltung steht, aufgrund unzeitgemäßer Regelungen immer häufiger ein Hemmnis dar, das eine moderne Tourismuswirtschaft nachteilig beeinflußt. So dürfen beispielsweise Hinweistafeln auf Privatzimmervermietung nur am Wohnhaus des Vermieters oder auf dessen Liegenschaft angebracht werden, was naturgemäß bei entlegenen Objekten zu unnötigen Problemen führt. Auch die Regelungen über die Verabreichung von Speisen und Getränken scheinen dringend überarbeitungsbedürftig", kritisiert Keusch.

"Anstelle von unzeitgemäßen Regelungen, die einen unnötigen bürokratischen Aufwand erfordern und die praktische Durchführung der Privatzimmervermietung nachhaltig erschweren, sollten
Regelungen treten, die eine qualitätvolle und den Ansprüchen der Gäste gerechtwerdendes Privatzimmerangebot gewährleisten. Deshalb haben die NÖ Sozialdemokraten gemeinsam mit der Volkspartei den verantwortlichen NÖ Tourismuslandesrat Ernest Gabmann mit einem Resolutionsantrag aufgefordert, eine Überarbeitung des NÖ Privatzimmervermietungsgesetzes zu veranlassen und dem Landtag so rasch als möglich eine entsprechende Regierungsvorlage zu übermitteln", so Keusch abschließnd.
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