Die Wiener Festwochen halten nach wie vor am Da Ponte-Opernzyklus Mozarts fest

Da Ponte-Opern als Koproduktion mit der Wiener Staatsoper im Theater an der Wien im Anschluß an die Wiener Festwochen

Wien (OTS) - Die Wiener Festwochen stehen dem Plan, die Da Ponte-Opern Mozarts unter Riccardo Muti gemeinsam mit der Wiener Staatsoper im bewährten Aufführungsmodell der "Cosi fan tutte"-Produktion auch in Zukunft weiterzuführen, positiv gegenüber. Dieses Modell sieht eine Bespielung des Theaters an der Wien in der zweiten Juni- Hälfte im unmittelbaren Anschluß an die Wiener Festwochen vor. Die künstlerische Verantwortung und die anfallenden künstlerischen Kosten werden dabei von der Staatsoper getragen, die technische und administrative Durchführung liegt bei den Wiener Festwochen.

Die Entscheidung über weitere zukünftige Opernprojekte, die in den Zeitraum der Wiener Festwochen fallen, obliegt naturgemäß der künstlerischen Leitung der Wiener Festwochen, respektive des Direktors für Musiktheater. Bei Gemeinschaftsproduktionen mit anderen international renommierten Institutionen sehen sich die Wiener Festwochen als künstlerischer Partner. Unter Partnerschaft verstehen die Wiener Festwochen, daß man alle künstlerischen Entscheidungen gemeinsam trägt und verantwortet. Das bedeutet mehr als nur das Zurverfügungstellen einer Spielstätte.

Die Intentionen der Wiener Festwochen und ihres Direktors für Musiktheater Klaus-Peter Kehr sind klar: Ja zu Mozart im Theater an der Wien - auch nach 2000, aber mit Mitspracherecht. Zukunftsorientiert und fortschrittlich heißt nicht automatisch erfolglos und schlecht. Nicht zuletzt hat sich das bejubelte Musiktheaterprogramm von Klaus-Peter Kehr bei den letzten Wiener Festwochen bewiesen.

Das 200jährige Jubiläum des Theaters an der Wien am 13. Juni 2001 mit Beethovens "Fidelio" zu feiern, war ein Wunsch der verstorbenen Festwochenpräsidentin Leonie Rysanek, dem die Wiener Festwochen gerne nachkommen wollen. Hier bietet sich eine sinnvolle Koproduktion mit der Wiener Staatsoper an.

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