Mercedes M-Klasse - Im "Elchtest" setzt Servo aus Vorausmeldung zu News Nr. 28/9.7.1998

Wien (OTS) - Wie das Wiener Nachrichtenmagazin News in seiner neuesten Ausgabe berichtet, kann bei dem neuen Mercedes-Wagen M-Klasse in Extremsituationen die Servolenkung aussetzen. Das stellten die News-Tester, der Rallyefahrer und OMV-Fahrinstruktor Rudi Stohl sowie der ÖAMTC Geländewagenexperte und mehrfache Geländewagenstaatsmeister Christian Karlberger, fest. Gefahren wurde ein sogenannter "kleiner ISO-Test", bei dem die Slalomhütchen im Abstand von 18 Metern gesteckt sind. Nach dem dritten harten Lenkmanöver setzte dabei die Servo-Unterstützung der Lenkung aus, sodaß der schwere Geländewagen plötzlich manövrierunfähig war. Nach wenigen Sekunden setzte die Lenkung dann wieder ein.

News ließ den gleichen Test nochmals von Niki Lauda durchführen, der ebenfalls bestätigt: "Nach drei- bis viermaligen hinundherreißen kommt die Servo kurz nicht mit." Dies sei aber kein Problem, weil man im normalen Verkehrsgeschehen gar nicht in eine solche Situation komme. Der Entwicklungsleiter der M-Klasse, Gerhard Fritz, meint gegenüber News: "Diese Verhärtung kann dann auftreten, wenn die bei der Auslegung des Lenkungssystems zugrunde gelegte maximale Lenkgeschwindigkeit überschritten wird. Die grundsätzliche Auslegung der Lenkung der M-Klasse wurde so gestaltet, daß die Servo-Unterstützung für alle real auftretenden Fahrmanöver ausreichend ist."

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