FPÖ Niederösterreich: News veröffentlicht Wirtschaftsprüfergutachten Vorausmeldung zu News 28/9.7.98

Wien (OTS) - Das morgen erscheinende Nachrichtenmagazin News veröffentlicht Zahlen aus einem Zustandsbericht von Univ. Prof. Herbert Vonach und Diplomvolkswirt Heinz Zorn über die Finanzlage der FPÖ Niederösterreich.

Demnach sind die FPÖ Niederösterreich, der Landtagsklub der FPÖ Niederösterreich und der mittlerweile aufgelöste RFW mit insgesamt 88 Millionen verschuldet. Die Kredite der FPÖ-nahen Wohnbaufirmen sind in dieser Summe nicht enthalten.

Von den 88 Millionen entfallen 41 auf die FPÖ Niederösterreich, 15 auf den Landtagsklub und 22 auf den RFW. Die Landespartei und der Klub haften für die eingegangenen Kreditverpflichtungen und sind daher mit 66 Millionen plus Zinsen belastet.

30 Millionen der Gesamtsumme wurden im Vorjahr vom damaligen Partei- und Klubobmann Bernhard Gratzer umgeschuldet und bei der Volksbank St. Pölten neu finanziert. Dieses Darlehen ist durch Beiträge der Mandatare und die öffentliche Parteienfinanzierung gedeckt.

Nicht gedeckt sind hingegen 7,5 Millionen, die im Vorjahr von Peter Rosenstingl und Klubobmann Gratzer bei der Verkehrskreditbank aufgenommen wurden. Der neue FPÖ Niederösterreich-Obmann Schimanek erklärt, dieses Darlehen sei private Angelegenheit von Rosenstingl und Gratzer, da kein Vorstandsbeschluß des Klubs vorliege.

Von den 22 Millionen Schulden des RFW konnte der FPÖ-Anwalt Dieter Böhmdorfer und RFW-Liquidatorin Elisabeth Kaufmann-Bruckberger für eine Darlehenssumme von 14 Millionen einen 90prozentigen Forderungsverzicht der Banken erreichen. Für 8 Millionen, die bei der burgenländischen Anlage & Kredit Bank AG finanziert sind, gibt es hingegen keine Rückzahlungsmodalitäten, womit dem RFW der Konkurs droht.

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