Neueste Ausgabe der Kulturzeitschrift morgen

Bogen spannt sich von Schiele bis Hundertwasser

St.Pölten (NLK) - In der neuesten Ausgabe der "Kulturzeitschrift aus Niederösterreich" – wie sich der "morgen" im Untertitel nennt – berichtet aus Anlaß der großen Schiele-Ausstellung der Doyen der österreichischen Kunsthistoriker, Professor Rupert Feuchtmüller, über die Probleme der Schiele-Geburtsstadt Tulln mit ihrem großen Sohn. Feuchtmüller schildert auch eindrucksvoll seine Bemühungen, nach 1945 die künstlerische Bedeutung den wegen Pornographie verurteilten "Modernen" Egon Schiele in seiner Heimat bewußt gemacht zu haben.

Weiters greift in einem als "Polemik" bezeichneten Beitrag der Universitätsprofessor für Entwicklungspsychologie an der Universität Münster, Walter Schurian, die Tendenz Wiens an, durch "Behübschung" statt guter Architektur deutschen Städten wie Duisburg und Gelsenkirchen immer ähnlicher zu werden. Wörtlich schreibt Schurian unter Hinweis auf Friedensreich Hundertwasser, daß dessen "Kultur des Frohsinns" eine hemmungslos verhüttelte Stadtlandschaft bewirkt habe.

Der "morgen" beschäftigt sich außerdem ausführlich mit dem diesjährigen Theatersommer in Niederösterreich und nimmt das Zehn-Jahres-Jubiläum in Reichenau zum Gegenstand eines Bildberichtes über die Anfänge des "Burgtheaters in Niederösterreich" bis zur heurigen Spielsaison.

Schließlich entwickelt in einem "morgen"-Interview auch der Intendant von "Art Carnuntum", Piero Bordin, seinen Traum von einer Kulturhauptstadt östlich von Wien.

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