Koczur: Feuerwehren, Rettungsdienste und Vereine dürfen sich freuen

Dank und Anerkennung der Politik für die Leistungen der Vereine

St. Pölten, (SPI) - "Die gestrige Beschlußfassung der Änderung der Gewerbeordnung 1994 im Parlament stimmt die NÖ Sozialdemokraten sehr zufrieden - der Druck der Feuerwehrverbände und die öffentliche Diskussion hat nun im Sinne der Vereine Früchte getragen. Für alle gemeinnützigen Vereine ist der Beschluß ein Grund zum Feiern, für die öffentliche Hand und die Gemeinden wurde eine erfreuliche Lösung erzielt und für die Gastronomiewirtschaft ein durchaus tragbarer Kompromiß ausgehandelt", stellt der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten und Vorsitzender des NÖ Gemeindevertreterverbandes, Abg. Anton Koczur, heute fest.****

In Zukunft können Vereine auch ohne Konzession an drei Tagen im Jahr Zeltfeste veranstalten. Diese Regelung gilt rückwirkend ab 1. Juni 1998. Die Maßnahme soll gewährleisten, daß die Vereine auch weiterhin ihre vielschichtigen gesellschaftlichen Aufgaben, die teils mit großen finanziellen Aufwendungen verbunden sind, in vollem Umfang wahrnehmen können. Einkünfte aus diesen Festivitäten bilden den wichtigsten Bestandteil der Budgets diverser Vereine. Bei einem Entfall der Einnahmen wäre die öffentliche Hand, die Städte und Gemeinde in einem maßgeblichen Ausmaß gezwungen gewesen, hier Kosten zu übernehmen.

"Es wurde damit auch den Forderungen der Sozialdemokraten, daß es bei der zu schaffenden Regelung jedenfalls um ein "Recht” der Vereine handeln muß, Rechnung getragen. Vereine dürfen nicht zu Bittstellern degradiert werden und vom Gutdünken der Behörden bzw. der Wirtschaft abhängig gemacht werden. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang auch, daß Erleichterungen für die Wirte – beispielsweise für den Heimtranport ihrer Gäste – geschaffen wurden. Daß sich einige VP-Abgeordnete und die gesamte FP-Parlamentsfraktion noch immer den Interessen der Vereine verschließen und Wirte und Vereine gegeneinander ausspielen, sei hingegen bedauerlich", so Koczur weiter. "Wir brauchen die Feste als wichtigen Bestandteil unserer Gesellschaft und unserer Kultur – nur somit sichern wir ein reiches Veranstaltungsleben in unseren Städten und Gemeinden", so Abg. Koczur abschließend.
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