Koczur: Modifizierung des NÖ Wohnbauförderungsmodells 1993

Stärkere Berücksichtigung ökologischer Maßnahmen und Verstärkung der sozialen Treffsicherheit

St. Pölten, (SPI) - "Zweifelsohne hat das Wohnbaufördermodell 1993 wichtige Impulse zur Belebung der Bauwirtschaft geschaffen und die Sicherung von dringenden Wohnbedürfnissen für die NÖ Familien ermöglicht. Im Laufe der Zeit ist es allerdings notwendig
geworden, das bestehende Förderungsmodell an die geänderten Rahmenbedingungen und Bedürfnisse anzupassen sowie die Wünsche und vor allem die finanziellen Möglichkeiten der Förderungswerber in den Richtlinien zu berücksichtigen", stellt der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Anton Koczur, heute fest.****

Deshalb haben auch die NÖ Sozialdemokraten bei der vergangenen Budgeddebatte gemeinsam mit der Volkspartei einen Antrag zur Modifizierung des Wohnbaumodells 1993 eingebracht: Folgende Grundsätze sollen bei dem neu zu bearbeitenden nachfolgenden Förderungsmodell berücksichtigt werden:
1) Ökologische Maßnahmen sollen auch im großvolumigen Wohnbau in das Regelförderungsmodell aufgenommen und auch im kleinvolumigen Wohnbau ausgebaut werden, um neben den Auswirkungen auf die Energiebilanz bzw. das Klimabündnis auch eine Reduktion der laufenden Betriebskosten eines Hauses zu erreichen.
2) Im Sinne eines bedarfsbezogenen Wohnbaus sollen die bisher vorhandenen 35 m2, 50 m2 und 70 m2 Förderstufen im Sinne der Bedürfnisse der Wohnungswerber überprüft werden.
3) Die Einkommenshöhen für den Bezug der Superförderung sind seit 1993 nominell gleich geblieben - diese sollen erhöht werden. Damit verbunden soll gleichzeitig eine Indexierung (Indexsprung falls Marke von fünf Prozent übertroffen wird) zur Anwendung kommen.
4) Nachdem bereits geringfügige Einkommenserhöhungen höhere Verluste durch den Wegfall der Superförderung nach sich ziehen, sollen die Förderstufen im Sinne der sozialen Treffsicherheit überarbeitet werden, um Unschärfen und Ungenauigkeiten bei der Superförderung zu vermeiden.
5) Im großvolumigen wie auch im kleinvolumigen Althaussanierungsbereich sollte die Förderqualität vor allem auch im ökologischen Bereich verbessert werden.

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