Plattform GSM-Initiativen: Mobilfunkbetreiber torpedieren Gespräch mit Kritikern

Gesprächsabbruch statt Dialogbereitschaft

Wien (OTS) - Trotz der ausdrücklichen Zusicherung der Mobilfunk-betreiber gegenüber der Bundesregierung, den Netzausbau nur in vorhergehender Abstimmung mit den Anrainern durchzuführen, geschieht dies in der Realität nie.

Auf Grund des immer massiveren Protestes von Betroffenen, Bürgermeistern, Umweltanwaltanwaltschaften, Landesregierungen und der Gründung der Plattform GSM-Initiativen wurde seitens der Betreiber und dem Forum Mobilkommunikation (FMK) ein Dialogforum ins Leben gerufen. Ziel dieses Forums wäre gewesen: Ein gesundheits-, sozial-und umweltverträglicherer Netzausbau.

Nachdem in der zweiten Gesprächsrunde ein Wissenschaftler der Universität Wien mit nicht nachvollziehbaren Argumenten von Betreibern und FMK als Gesprächspartner nicht mehr gewünscht war, wurde diesmal Eva Marsalek, Sprecherin der Plattform GSM-Initiativen und Vertreterin der Bürgerinitiativen, in der nächsten Runde zur Persona non grata erklärt. Trotz ihrer vielzitierten Gesprächsbereitschaft wurde von den Mobilfunkbetreibern nach und nach versucht, zwei unliebsame Kritiker mundtot zu machen.

Da die Plattform diesen Affront nicht hinnehmen konnte, erklärten die Mobilfunkbetreiber und das Forum Mobilkommunikation den Dialog einseitig für beendet. Die Plattform bedauert das Scheitern des Dialogforums. Die oftmalige Behauptung der Mobilfunkbetreiber und des Forum Mobilkommunikation mit Kritikern einen konstruktiven und offenen Dialog führen zu wollen, erwies sich an diesem Beispiel als reines Lippenbekenntnis.

Für Rückfragen: Ulrich Ahamer, Umweltdachverband ÖGNU, Tel. 01/40 113-21 Dr. Herbert Wieninger, die umweltberatung, Tel. 01/688 11 68-11 Eva Marsalek, Obfrau Plattform GSM-Initiativen, Tel. 02243/873 66

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