Kautz: Ausweitung des sportmedizinischen Leistungsangebotes in Niederösterreich

Obligatorische Untersuchung für Leistungssportler

St. Pölten, (SPI) - "Grundsätzlich hat sich jeder Leistungssportler - bevor er eine Startberechtigung oder einen Spielerpaß bekommt - einer sportmedizinischen Untersuchung zu unterziehen. In der Folge allerdings sind die Mehrzahl der
Sportler über viele Jahre hindurch aktiv, ohne ihren Gesundheitszustand neuerlich überprüfen zu lassen. Dies führt auch dazu, daß es immer wieder zu tragischen Vorfällen bei Sportveranstaltungen kommt, die teilweise auf bereits länger vorhandene Gesundheitsstörungen zurückzuführen sind", stellt der Sportsprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Herbert Kautz, heute fest.****

"Gleichzeitig gibt es landesweit hervorragende sportmedizinische Einrichtungen, die auch durch Förderungsmittel des Landes unterstützt werden. Es scheint daher zweckmäßig, daß die verschiedenen Fachverbände im Wege der Vereine bzw. bei der
Vergabe von Spiel- und Startberechtigungen für die jeweilige Altersklasse darauf drängen, daß bei jedem Wechsel in die nächstfolgende Alterskategorie eine sportmedizinische Untersuchung obligatorisch vorgeschrieben wird. Um dem Sport jenen gesundheitspolitischen Aspekt zu vermitteln, der ihm zukommt,
sollte auch den Vertretern in den allgemeinen Klassen und den Seniorenklassen ein entsprechendes sportmedizinisches Angebot dargelegt werden", so Kautz weiter.

Um diesen Zielsetzungen Rechnung zu tragen, wurde auf Initiative
der Sozialdemokraten bei der letzten Budgetsitzung gemeinsam mit
der Volkspartei ein Resolutionsantrag verabschiedet, in dem die NÖ Landesregierung aufgefordert wird, bei den Fachverbänden auf eine Ausweitung des sportmedizinischen Betreuungsangebotes zu drängen. "Sport und Gesundheit sind "Partner", wenn sie für den Menschen vorteilhaft angewandt werden, sie können sich aber bei einer falschen "Handhabung" auch gefährden und damit viel Schaden anrichten. Dies wollen wir in Zukunft mit einer Ausweitung des sportmedizinischen Leistungsangebotes vermeiden", so SP-Sportsprecher Kautz abschließend.
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