KfV: Die Reisewelle kommt ins Rollen: MIT VORSICHT IN DIE FERIEN

Wien (OTS) - Erstes Wochenende im Urlaubsreiseverkehr: Rückgang
der tödlichen Unfälle um 2/3 - für einen sicheren Sommer: Rasten, Angurten, angepaßte Geschwindigkeit und kein Alkohol am Steuer -Risikofaktor Zweiradfahrer: 4 Menschen kamen in der Vorwoche bei Moped- und Motorradunfällen ums Leben.

Der Beginn der Schulferien in Wien, Niederösterreich und Burgenland läßt vermuten, daß die Urlaubsfahrer heuer vorsichtiger losstarten. Die Zahl der Unfälle mit tödlichem Ausgang haben sich im Urlaubsverkehr um 2/3 reduziert: An diesem Wochenende ereigneten sich 5 tödliche Unfälle mit 8 Toten, im Vorjahr waren es noch 15 tödliche Unfälle mit 17 Toten. Für die Sicherheit auf Österreichs Straßen während der Ferienzeit appelliert das KfV an alle Fahrer: Rasten statt Hasten, Gurt anlegen, die Fahrer auf den Rücksitzen zum Angurten anhalten und auf den Kindersitz nicht vergessen! Immer noch rollen und tollen 1/3 aller Kinder ungeschützt im Auto. Mit langsamer und angepaßter Fahrgeschwindigkeit kommt man schneller ans Urlausziel.

Die Unfallbilanz der Vorwoche - 29. Juni bis zum 5. Juli - zeigt wieder einmal die hohe Gefährdung der Zweiradfahrer und Fußgänger: 2 Motorrad-, 2 Mopedfahrer und 1 Fußgänger kamen ums Leben. 2 PKW-Lenker und 6 PKW-Insassen starben in der letzten Woche auf Österreichs Straßen. Drei Unfälle wurden durch nicht angepaßte Fahrgeschwindigkeit verursacht, bei zwei Unfällen war zu rasantes Überholen Schuld, je ein Unfall kam durch Unachtsamkeit und Kurvenschneiden zustande.

Angepaßte Geschwindigkeit und erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber Anderen im Straßenverkehr sind das Einmaleins der Verkehrssicherheit. Nach Ansicht der KfV-Experten kann die Minderheit der unbelehrbaren Verkehrssünder durch die Einführung des Punkteführerscheins gebremst werden.

Im Juni ereigneten sich insgesamt 82 tödliche Verkehrsunfälle mit 89 Toten. Die Ursachen: Fahren mit nicht angepaßter Geschwindigkeit (33), Vorrangverletzung (8), Überholen (7), Unachtsamkeit (5), Übermüdung (6), Fehlverhalten Fußgänger (3), Sonstige (6), Ungeklärt (14). Wien, 15. Juni 1998

14 der Getöten war nicht angeschnallt, Alkohol war bei 5 tödlichen Unfällen im Spiel, in 3 Fällen liegt Fahrerflucht vor.

Ab heute sendet das KfV jeden 1. Montag im Monat eine Farbgraphik zum Unfallgeschehen des gesamten Vormonats aus.

Achtung! Die Montagsgrafik ist in der
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