Jahrmann: Flexibles Weiterbildungssystem für die Jugend wichtiger den je

Dänisches Modell des Bildungsurlaubs als "Vorbild" für Österreich

St. Pölten, (SPI) - "Nicht nur die Arbeitswelt wird immer flexibler, sondern auch die damit verbundenen Anforderungen an
eine umfassende Ausbildung der Jugendlichen werden immer komplexer und vielschichtiger. Jugendliche, die heute ins Berufsleben einsteigen, werden - wenn die aktuelle Entwicklung anhält - in ihrem Berufsleben durchschnittlich bis zu 5 mal ihren Arbeitsplatz wechseln müssen. Mit diesem Wechsel sind vermehrt auch neue Anforderungen verbunden - wie beispielsweise eine ständige Weiterbildung sowie branchenübergreifende Kenntnisse", stellte SP-Landtagsabgeordneter Johann Jahrmann im Rahmen der Budgetdebatte
im NÖ Landtag fest.****

"Für künftige Generationen wird damit die ständige Weiterbildung "unumgänglich" werden. Voraussetzung dafür ist die Schaffung eines flexiblen, vor Ort verfügbaren Weiterbildungssystems. "Dafür müssen die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, wobei sich hier in der Europäischen Union bereits Beispiele anbieten. So wäre das dänische Modell des "Bildungsurlaubes", wo dem Arbeitnehmer gesetzlich ein Recht für die notwendige Weiterbildung zusteht, durchaus nachahmenswert", so Jahrmann weiter. "Wenn wir diese Möglichkeiten der Weiterbildung nicht raschest schaffen,
dann könnte Österreich und seine Beschäftigten bald "in der Ecke der Modernisierungsverlierer" stehen - und dies alles mit seinen negativen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen",
so Jahrmann abschließend.
(Schluß) fa

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