Eröffnung des Kur- und Rehabilitationszentrums Bad Pirawarth

LH Pröll: Regionaler Leitbetrieb im Herzen des Weinviertels

St.Pölten (NLK) - Bei der heutigen Eöffnung des Kur- und Rehabilitationszentrums in Bad Pirawarth bedankte sich Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll für die im Zuge der Feierlichkeiten überreichte Ehrenbürgerurkunde der Marktgemeinde und nannte die Klinik einen Kurleitbetrieb und regionalen Leitbetrieb im Herzen des Weinviertels. Diese Form der
Investitionen und der Regionalpolitik habe im Weinviertel eine große Zukunft. Nach dem Regierungsbeschluß zum Bau einer Tagesklinik in Gänserndorf sei dies nunmehr der zweite Schub, um den regionalen gesundheitspolitischen Nachholbedarf rasch
aufzuholen und eine optimale medizinische Versorgung zu gewährleisten. Außerdem sei der Gesundheitstourismus ein Hoffnungsgebiet für die Wirtschaftsentwicklung in der Region. So konnte der Fremdenverkehr im Weinviertel 1997 ein Plus von 4
Prozent verzeichnen, im ersten Quartal gab es sogar eine
Steigerung von 17 Prozent. Mit Einrichtungen wie diese werden sie noch weiter steigen, zeigte sich der Landeshauptmann überzeugt. Im bezug auf gesamtregionale Überlegungen und der Herausforderung durch die EU-Präsidentschaft müsse man sich rüsten, egal wann immer die Osterweiterung komme, um fehlende Strukturen rasch aufholen zu können. Deshalb habe Niederösterreich im Regierungsübereinkommen ein "Fitneßprogramm" für die Regionen nördlich der Donau ab 1999 beschlossen, bei dem pro Jahr 200 Millionen Schilling allein aus Landesgeldern fließen. Bad
Pirawarth sei ein Musterbeispiel, wie dieses "Fitneßprogramm" umgesetzt werden muß. Die hier investierten 350 Millionen
Schilling würden 180 Arbeitsplätze garantieren, was für den regionalen Arbeitsmarkt von unschätzbarem Wert sei.

Die in 18 Monaten errichtete privatwirtschaftlich geführte 228 Bettenklinik stellt mit ihrer umfassenden in Ostösterreich einmaligen personellen und technischen Ausstattung neue Standards
in der Versorgung neurologisch Erkrankter dar. Die Grundfläche beträgt 5.000 Quadratmeter, der umbaute Raum 50.000 Kubikmeter. Angeschlossen sind ein Thermalhallenbad, ein Therapiegarten, Spazierwege, ein Tennisplatz und ein Fahrradverleih. Ein eigener Hoteltrakt bietet den Erholungssuchenden auch die Möglichkeit der privaten Nutzung aller Therapie- und Diagnoseeinrichtungen.

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