ARBÖ: Ohne Geld und Reisepaß im Ausland: Was tun?

Wien (ARBÖ) - In Österreich beginnen wieder die Sommerferien. Viele Urlauber nutzen die langen Schulferien, um im trauten Kreis der Familie, den heimischen Gefilden, für einige Zeit den Rücken zu kehren. Der ARBÖ möchte auf die Unpässlichkeiten hinweisen, die beim wohlverdienten Ausspannen vom Alltag, zustoßen können, und nützliche Tips geben.

Verlust des Reisepasses:
In erster Linie gilt es, die Ruhe zu bewahren. Verlieren Sie nicht den Kopf. Wenn Sie sich in einem EU-Land befinden, ist das kein Problem. Wenden Sie sich an die nächste Polizeistelle und machen Sie eine Verlust- bzw. Diebstahlsanzeige. In Italien z.B. ist es erlaubt, nur mit einer Verlustanzeige die Heimreise via Bahn oder Auto anzutreten. Sollten Sie mit dem Flugzeug reisen, wenden Sie sich an die nächste Österreichische Botschaft. Sie brauchen dann einen sogenannten Notpaß, der Ihnen vom Konsulat ausgestellt
werden kann. In Nicht-EU-Staaten, benötigen Sie in jedem Fall
einen Identitätsnachweis.

Verlust der Bankomat- bzw. Kreditkarte:
Hier sollten Sie in jedem Fall schnell handeln. Durchsuchen Sie genau alle Standorte, wo Sie Ihr "Plastikgeld" eventuell
hinterlegt haben könnten. Bleibt Ihre Karte weiterhin
unauffindbar, sollten Sie diese sofort sperren lassen. Unter der Woche, während der normalen Arbeitszeiten, rufen Sie Ihr Kreditinstitut an. Ihre Bank kann nach Notwendigkeit all ihre Kreditkarten sperren, bzw. dies veranlassen. Sollten Ihnen Ihre Karten am Abend, oder am Wochenende abhanden gekommen sein, gibt
es noch die Notrufnummern, für die sofortige
Sperre !

Bankomatkarte/Eurocheque : (0043) 0660/5372.
VISA-Karte : (0043) 01/711 12/770.
MASTER-CARD: (0043) 01/717 01/611.
Diners-Club-Card: (0043) 01/501350
American Express-Card: (0043) 0660/6840

Was tun, wenn ich kein Geld mehr habe?
Es kann jedem passieren, plötzlich ohne Geld und ohne Ausweise dazustehen. Der Reisepaß ist weg, das Geld, die Kreditkarten.
Alles verloren, oder gestohlen. Grundsätzlich gilt: die Österreichischen Botschaften im Ausland sind dazu verpflichtet, in Not geratenen Österreichischen Staatsbürgern, zu helfen. Im Detail heißt das, die Botschaften beschaffen die nötigen Mittel, um Ihnen die Heimfahrt zu finanzieren.

Wer kann sonst noch helfen?
Vorabinformationen über das gewählte Urlaubsland bekommen Sie:
beim Bundesministerium für Auswärtige Angelegenheiten
(0043) 01/53 115/0, Internet: http/www.bmaa.gv.at
oder beim ARBÖ-Informationsdienst
(0043) 01/89 121/7, Internet: http/www.arobe.or.at

Wir empfehlen Ihnen, auf jeden Fall, Ihr Geld nicht mit Ihren Kreditkarten zusammen zu verwahren. Mieten Sie sich, wenn möglich einen Safe. Lassen Sie Ihre Wertsachen niemals im Auto liegen. Stellen Sie Ihr Auto nur auf bewachten Parkplätzen ab. Eine Kopie Ihres Reisepasses und Ihres Staatsbürgerschafts-Nachweises erleichtert den zuständigen Behörden die Neuausstellung Ihrer Reisedokumente. ARBÖ-Mitgliedern steht die Möglichkeit des Reise-Notrufes (0043) 01/895-60-60 rund um die Uhr zur Verfügung. Hier erfahren Sie die Adressen, bzw. die Telefonnummern der Österreichischen Botschaften oder Konsulate in der Nähe Ihres Urlaubsortes, sowie Auskünfte über Notrufnummern der örtlichen Pannendienste, und vieles mehr.

Rückfragen & Kontakt:

(01) 891 21/244 oder 280
e-mail: presse@arboe.or.at

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