Berichterstattung über brasilianische Placebo-Pillen soll österreichische Frauen nicht verunsichern

Schering ist in Brasilien Geschädigter und hat rechtliche Schritte eingeleitet

Wien (OTS) - Die Firma Schering Wien GesmbH legt Wert auf die Feststellung, daß Österreich nicht von den mit Milchzucker gefüllten Pillen betroffen ist. Schering-Pillen, die in Europa bei Ärzten oder in Apotheken erhältlich sind, stammen nicht aus Brasilien. Die Firma Schering ersucht alle Medien, bei ihrer Berichterstattung auf diesen Umstand hinzuweisen.- Nichts wäre schlimmer, als wenn verunsicherte Frauen die Einnahme der Pillen unterbrechen und so ungewollt schwanger werden würden.

Die Milchzucker-Pillen wurden nach erfolgreicher Beendigung des Probelaufs an eine Drittfirma zur Vernichtung übergeben. Die von der Gesundheitsbehörde in Sao Paulo überprüfte Dokumentation zeigt, daß die Abläufe im Unternehmen ordnungsgemäß abgewickelt wurden.

Die Milchzucker-Pillen waren natürlich nicht für den Handel bestimmt und sind von Schering auch nie verkauft worden. Offensichtlich sind jedoch einige Packungen entwendet und rechtswidrig in Umlauf gebracht worden. Schering do Brasil hat wegen des Verdachtes krimineller Manipulationen die Polizei eingeschaltet.

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