Maderthaner und Gehrer unterzeichnen Kooperationsabkommen BILD

Neue Chancen für Österreichs Jugend im Bundesstaat Vermont Austausch von Lehrabsolventen, Schülern und Lehrern geplant

PWK - Die Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens zwischen Österreich (konkret der Wirtschaftskammer Österreich und dem Unterrichtsministerium) durch Wirtschaftskammerpräsident Leopold Maderthaner und Bundesministerin Elisabeth Gehrer mit dem US-Bundesstaat Vermont setzte am 30. Juni 1998 den Schlußpunkt unter eine einwöchige "Fact-finding-mission" einer hochrangigen Vermonter Delegation unter Leitung der dortigen Ministerin für berufliche Bildung, Susan D. Auld. ****

Vermont, ein Neuenglandstaat mit zahlreichen historischen Verbindungen zu Österreich (so hat beispielsweise die Trapp-Familie dort ihre zweite Heimat gefunden und betreibt einen großen touristischen Komplex, außerdem werden jährlich im bekannten Wintersportort Stove Mozartfestspiele aufgeführt), entspricht in seiner Wirtschaftsstruktur in vielem Österreich. Es überwiegen Kleinst- und Kleinbetriebe, der Tourismus stellt ein wesentliches Standbein der Vermonter Wirtschaft dar und hochspezialisierte High-Tech-Kleinbetriebe arbeiten mit modernster Technologie.

Zwischen Österreich und Vermont bestehen daher zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten, wobei die Vermonter vor allem das hochentwickelte österreichische Berufsbildungssystem (berufsbildende mittlere und höhere Schulen und Lehrlingsausbildung) bewundern und als übernehmenswertes Beispiel studieren. Über Betriebspraktika, aber auch Lehreraustausch bestehen für junge Österreicher mit Berufsbildung zahlreiche interessante Austauschmöglichkeiten. Auch Kooperationen im Lehrersektor sind bereits konkret geplant.

Für die Wirtschaftskammer Österreich stellt das Abkommen mit Vermont, zusammen mit einem ähnlichen bereits im Tourismus wirksamen Agreement mit Maine - einen weiteren Baustein in Richtung gleiche Chancen und Möglichkeiten für Schüler und Lehrlinge im berufsbildenden Sektor mit ihren Alterskollegen in der allgemeinen Bildung dar.

"Nur wenn wir unsere bewährte österreichische Berufsausbildung weiterentwickeln und ihr Image bei der Jugend verstärken, wird Österreich als rohstoffarmes Land, gestützt auf hohe Qualifikationen seiner erwerbstätigen Bevölkerung, seinen erreichten Wohlstand aufrechterhalten und sichern können", erklärte Präsident Maderthaner bei der Vertragsunterzeichnung.

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