AK Muhm: Wettbewerb darf nicht auf Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden

Liberalisierung bei Telekommunikation, Energie und Eisenbahn darf nicht zu Sozial- und Umweltdumping führen

Wien (OTS) - "Mehr Wettbewerb bei den Infrastrukturbereichen Telekommunikation, Eisenbahn und Energie darf nicht zu einer
Senkung der Sozial-, Sicherheits- und Umweltstandards führen," reagiert AK Direktor Werner Muhm positiv auf die Vorschläge von Verkehrsminister Einem und Staatssekretär Ruttenstorfer bei der Veranstaltung "Vom Monopol zum fairen Wettbewerb". Es ist Hauptaufgabe des Staates in diesen Bereichen für fairen Wettbewerb zu sorgen. Keinesfalls dürfen die sozialen Rechte der ArbeitnehmerInnen beschnitten werden, so Muhm. ****

Österreich zeichnet sich immer noch durch relativ hohe Standards
im Sozial- und Umwetlbereich aus, wenngleich sie seit der Liberalisierung unter Druck geraten sind. Wenn nun auch bei den Infrastrukturbereichen Telekommunikation, Eisenbahn und Energie Wettbewerb eingeführt wird, können unabhängige Regulierungsstellen für faire Wettbewerbsbedingungen sorgen. Es bleibe aber Aufgabe
des Staates, die Rahmenbedingungen dieses Wettbewerbs festzulegen. Der Wettbewerb könne zwar auch im Interesse der Konsumenten
liegen. Er dürfe aber keinesfalls zu einer Senkung der Sozial-, Sicherheits- und Umweltstandards führen. Ebenso dürfen auch die sozialen Rechte der ArbeitnehmerInnen nicht beschnitten werden.

Rückfragen & Kontakt:

Presse Doris Strecker
Tel.: (01)501 65-2677AK Wien

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW/AKW