ARBÖ: Handyverbot ab 1. Juli 1999

Wien (ARBÖ) - Im Verkehrsausschuß haben sich heute die Koalitionsparteien darauf geeinigt, daß ab 1. Juli 1999 Fahrzeuglenker mit dem Handy nur mehr mittels einer
Freisprechanlage telefonieren dürfen.

Die Anforderungen, die eine derartige Freisprechanlage erfüllen muß, werden im Produktsicherheitsgesetz sowie in einer Verordnung geregelt. Diese Verordnung des Bundesminsterium für Wissenschaft und Verkehr soll spätestens im Herbst vorliegen. Dabei wird auch geregelt werden, ob es für bestimmte Einsatzarten Ausnahmen geben soll. Der ARBÖ wird darauf drängen, daß diese Verordnung rasch zustande kommt und daß auch die preisgünstigen Freisprecheinrichtungen davon erfaßt werden.

Wer im Stau steht, also das Fahrzeug nicht lenkt, wird jedoch auch in Zukunft sein Handy wie bisher verwenden dürfen.

Laut Schätzungen des ARBÖ werden Ende Juni in mehr als 300.000 Fahrzeugen Freisprechanlagen erforderlich sein. Das bedeutet eine Investition von rund einer halben Milliarde Schilling.

Wer nach diesem Termin mit dem Handy ohne Freisprecheinrichtung telefoniert, muß mit einer Organstrafe von ATS 300,- rechnen.
Diese Bestrafung kann aber nur im Rahmen einer Anhaltung des Fahrzeuges erfolgen.

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