Gumpinger: Schutzalter für männliche Jugendliche darf nicht herabgesetzt werden

Der Schutzgedanke muß Vorrang haben

Wien (OTS) - Das Schutzalter von 18 Jahren nach §209 für männliche Jugendliche muß erhalten bleiben, appellierte heute der Präsident des Österreichischen Familienbundes LAbg. Mag. Otto Gumpinger an die Mitglieder des parlamentarischen Justizausschußes. Österreich ist mit seinen unterschiedlichen Schutzalterbestimmungen für gleichgeschlechtliche Sexualität keineswegs Schlußlicht in Europa, wie es von der Plattform gegen den §209 so gerne falsch dargestellt wird. 12 andere europäische Staaten haben ebenfalls unterschiedliche Altersgrenzen.

Es gehe in der Diskussion um den Schutz männlicher Jugendlicher vor dem Übergriff homosexueller Erwachsener. Es sei daher auch völlig unverständlich, daß gerade die Kinder- und Jugendanwaltschaften, die sich immer den Schutz vor sexuellen Mißbrauch auf die Fahnen heften, plötzlich auf die Plattform gegen den § 209 aufgesprungen sind. Das Schutzalter für Buben auf 14 Jahre zu senken widerspreche auch der Meinung des Großteils der Österreichischen Bevölkerung, die sich zu 85 % für eine Beibehaltung des derzeitigen Schutzalters ausgesprochen habe. Der Österreichische Familienbund verstehe sich, so Gumpinger abschließend, als Anwalt der österreichischen Familien und werde daher nicht zulassen, daß der Schutz Jugendlicher, weil es eine marktschreierische Minderheit so will, aufgehoben wird.

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