Vorausmeldung zu Gewinn Ausgabe 7/8 1998 APS-Kameras bringen keine Verbesserung bei Fotoqualität

Wien (OTS) - APS (Advanced Photo System) bringt zwar deutliche Verbesserungen bei der Bedienung, allerdings kaum bis gar nicht bei der Fotoqualität. In einem vom Wirtschaftsmagazin GEWINN durchgeführten Vergleichstest von 16 APS-Kameras, waren bei den Bildergebnissen keine Unterschiede zu herrkömlichen Pocketkameras festzustellen. Die Vorteile würden demnach hauptsächlich in der einfacheren Handhabung der Kameras liegen. Die Preise der von GEWINN getesteten Kameras reichten von 600 bis 5.000 Schilling.

Die Werkverträge werden ab 1999 "werkverträglicher"

Wie das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner am Mittwoch erscheinenden Juli-Ausgabe berichtet, wird die geplante GSVG-Novelle zum Werkvertragsgesetz, deutliche Erleichterungen für Nebenjobs bringen. Wer sich auf selbständiger Basis ein kleines Zubrot verdient, aber genaugenommen dafür eine Gewerbeberechtigung braucht, muß nicht länger in den Pfusch abtauchen. Der Gesetzgeber will Hausfrauen, Studenten und Pensionisten den Weg (zurück) in die Legalität ebnen. Ab 1. Jänner 1999 können sie ihren Nebenjob als "geringfügig tätige Gewerbetreibende" ausüben. Dabei erwirbt man eine Gewerbeberechtigung, ohne damit aber automatisch die GSVG-Mindestbeiträge in Höhe von ca. 40.000 Schilling pro Jahr zahlen zu müssen. Denn wer die folgenden Voraussetzungen erfüllt, ist lediglich unfallversichert und zahlt dafür nur 1.000 Schilling pro Jahr.Voraussetzungen für die Einstufung als "geringfügig tätiger Gewerbetreibender":

l ein Antrag auf Ausnahme von der Pflichtversicherung in der Kranken- und Pensionsversicherung;

l Person mit maximal zwölf Monaten GSVG-Pflicht innerhalb der letzten 60 Kalendermonate;

l die jährlichen Einkünfte dürfen 1998 nicht höher als 45.960 Schilling und

l der jährlicher Umsatz nicht höher als 300.000 Schilling sein.

Rückwirkend Wochen- und Krankengeld!

1. Jänner 1998 - also rückwirkend - gebührt auch freien Dienstnehmerinnen 16 Wochen lang ein Wochengeld von 2.760 Schilling pro Monat, daher ca. 11.000 Schilling gesamt. Anrecht auf Karenzgeld und Krankengeld haben freie Dienstnehmer allerdings auch in Zukunft nicht. Für Studenten und Hausfrauen wird der ohnehin "billige" Einstieg in den Versicherungsschutz noch zusätzlich gefördert. Mit einem geringfügigen (freien) Dienstverhältnis und einem Antrag bei der Gebietskrankenkasse können sie um 540 Schilling monatlich den vollen Pensions- und Krankenversicherungsschutz genießen (freiwillige Selbstversicherung gemäß § 19a ASVG). Und jetzt haben sie rückwirkend mit 1. Jänner 1998 noch Anspruch auf monatlich 2.760 Schilling Wochengeld und 1.375 Schilling monatliches Krankengeld. Bei Pflichtversicherten können die Kinder in der Regel bis zum vollendeten 27. Lebensjahr mitversichert sein, bei Selbstversicherten (§ 16 ASVG) derzeit nur bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Ab 1. August 1998 soll auch hier eine Angleichung - auf generell 27 Jahre -erfolgen.

AUA weiter auf der Kosten-Bremse

Das AUA-Vorstandsduo Herbert Bammer und Mario Rehulka wollen bis zum Jahr 2000 die Kosten um weitere 15 Prozent senken. Beim Umsatz peilt man in den kommenden fünf Jahren eine Steigerung um 30 Prozent an, mittelfristig soll die AUA eine Umsatzrendite von fünf bis sechs Prozent einfliegen. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin GEWINN in seiner am Mittwoch erscheinenden Juli-Ausgabe. Erfolgreich dürfte auch die im Oktober geplante Kapitalerhöhung um Nominale 800 Millionen Schilling über die Bühne gehen. Die Republik Österreich, die derzeit noch 51,9 Prozent an den AUA besitzt, wird dabei nicht mitziehen und daher unter die 50-Prozent-Marke rutschen. Zusammen aber mit einem weiteren Österreich-Syndikat (Bank Austria, CA, Bawag, RZB, AT und Wiener Städtische), das rund 15 Prozent der AUA-Aktien hält, wird weiterhin eine "österreichische Mehrheit" gesichert sein. Dieses Syndikat wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die Kapitalerhöhung mitmachen, aber auch der Streubesitz (derzeit 12,6 Prozent) soll bei dieser Gelegenheit verdoppelt werden. Da die AUA erstmals seit 1991 wieder die Dividendenzahlung aufgenommen haben und auch heuer wieder sehr gut unterwegs sind, sollte diese Plazierung erfolgreich verlaufen. Mit dem zusätzlichen Kapital wird die Modernisierung der Flotte vorangetrieben, aber auch weitere Kosteneinsparungen will man forcieren. Neben einer besseren Auslastung, dem Marktwachstum und dem erfolgreichen "yield-management" soll auch bei den Treibstoffkosten gespart werden ("Die kommen uns derzeit jährlich auf 1,1 Milliarden Schilling"), und schließlich wird die Automatisation im Vertrieb auch dort zu günstigeren Strukturen führen.

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