Auer: Pensionsanspruch für pflegende Angehörige

Familiäres und soziales Engagement darf nicht zu Einbußen bei der Altersversorgung führen

St. Pölten, (SPI) - "Die Pflege kranker und älterer Menschen erfolgt größtenteils in der Familie. Diese Form der Pflege ist menschlich und wirtschaftlich am sinnvollsten. Oft stehen
Pflegende vor dem Problem der fehlenden
Pensionsversicherungszeiten. Ein erster Schritt zur Lösung dieses Problems wurde mit dem Arbeits- und Sozialrechtsänderungsgesetz 1997 gesetzt. Nach dieser Regelung besteht die Möglichkeit einer begünstigten Weiterversicherung für Personen, die einen Pflegefall ab der Pflegestufe 5 betreuen und deshalb ihre Erwerbstätigkeit aufgeben mußten", stellt die Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Helene Auer, heute fest.****

"Mit der derzeitigen Regelung sind aber noch nicht alle
Pflegefälle und damit alle pflegenden Angehörigen erfaßt. Um dieses Manko auszugleichen, hat der NÖ Landtag auf Initiative der Sozialdemokraten die NÖ Landesregierung aufgefordert, Ausweitung der Anspruchsberechtigung zu überlegen. Die Landesregierung wird deshalb bei der Bundesregierung vorstellig werden, um die begünstigte Weiterversicherungsmöglichkeit für pflegende Angehörige zu überprüfen und eine etwaige Ausweitung einzuleiten", freut sich die SP-Sozialsprecherin. "Jene, die soziale und damit menschliche Aufgaben mit Engagement und mit dem "Herzen"
wahrnehmen, bedürfen unseres besonderen Dankes und damit auch unserer besonderen Unterstützung", so Abg. Auer abschließend. (Schluß) fa

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