KFV BEGRÜSST ZUSTIMMUNG DER SPÖ ZU PUNKTEFÜHRERSCHEIN SPÖ bekundet Willen, Punkteführerschein noch dieses Jahr einzuführen - KfV unterstützt schnelle Realisierung - Internationale Vergleiche zeigen: Punkteführerschein bremst Verkehrsrowdies ein

Wien (OTS) - Das Kuratorium für Verkehrssicherheit zeigt sich erfreut über die klare Absicht des Verkehrssprechers der SPÖ Rudolf Parnigoni, den Punkteführerschein noch heuer im Herbst zu beschließen, und appelliert an die ÖVP, dieser wichtigen Verkehrssicherheitsmaßnahme zuzustimmen.

Internationale Vergleiche haben gezeigt, daß mit dem Punkteführerschein eine Senkung der Unfallzahlen erreicht werden kann. Das KfV stimmt mit Parnigoni überein, daß nur für besonders schwere Delikte Punkte vergeben werden sollen, die für notorische Verkehrsrowdies - und nur für diese - zum befristeten Entzug des Führerscheins führen können. Schlechtpunkte werden nach einer gewissen Zeitspanne getilgt, Gutpunkte können durch die Teilnahme an Nachschulungen verdient werden.

Lenker, die sich im wesentlichen korrekt verhalten, wären von dieser Maßnahme praktisch nicht betroffen.

Wie wichtig eine rasche Einführung des Punkteführerscheins ist, zeigt wieder die Unfallbilanz der letzten Woche. Hauptunfallursache war wieder einmal nicht angepaßte Fahrgeschwindigkeit (9). Insgesamt kamen 19 Menschen im Zeitraum von 22. bis 28. Juni 1998 auf Österreichs Straßen ums Leben.

6 der Getöteten waren ungeschützte Verkehrsteilnehmer:
Motorrad-Lenker (3), Radfahrer (2) und ein Fußgänger. Das KfV appelliert an die PKW- und LKW-Lenker den Verkehrsteilnehmern ohne Knautschzone erhöhte Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Vom 1. Jänner bis zum 28. Juni dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 398 Verkehrstote, im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 524 Menschen tödlich.

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