KFV ERHÄLT NEUE STRUKTUR Umfassende Präventionsarbeit im "Haus der Sicherheit" - Institut "Sicher Leben" erweitert Mitgliederkreis

Wien (OTS) - Neue, maßgeschneiderte Organisationsstrukturen werden den vergrößerten Wirkungsbereich des Kuratorium für Verkehrssicherheit und seiner angeschlossenen Präventionseinrichtungen unterstützen. Im September 1998 sollen die Organe des KfV Strukturmaßnahmen beschließen, die den neuen Anforderungen an umfassende Sicherheitsarbeit voll entsprechen. KfV-Hauptgeschäftsführer Franz Bogner: "Das ist die Antwort auf die Expansion und die Etablierung neuer Geschäftsfelder der letzten Jahre."

Im "neuen KfV" werden die Bereiche Verkehrssicherheit, Sicherheit in Freizeit, Haushalt und Sport sowie Brandverhütung die Hauptsäulen der operationalen Tätigkeit bilden. Der Verein mit dem Namen "Kuratorium für Schutz und Sicherheit" wird jedoch nach außen nicht in Erscheinung treten, vielmehr werden die Institutionen "Kuratorium für Verkehrssicherheit", Institut "Sicher Leben" und die "Zentralstelle für Brandverhütung" (bisher im Versicherungsverband angesiedelt) am Markt tätig. Sämtliche entgeltliche Tätigkeiten sollen in der 100%igen Tochterfirma DRIVE GmbH abgewickelt werden. So wie schon jetzt werden aber etwaige Erträge der DRIVE in die Sicherheitsarbeit des Vereins zurückfließen.

Die Hauptkriterien der Strukturänderung: - klare, eindeutige Trennung zwischen Non-Profit-Vereinsaufgaben und entgeltlichen Tätigkeiten - Öffnung des Instituts "Sicher Leben" für neue Mitglieder, die an einer Beteiligung bei der Unfallprävention in Freizeit, Haushalt und Sport interessiert sind (der Vorarlberger Fonds "Sichere Gemeinden" hat bereits eine Mitgliedschaft in einem verselbständigten Institut "Sicher Leben" beschlossen) - optimale Nutzung von Synergien durch zentrale Verwaltungs- und Back office Funktionen.

Bogner: "Durch diese Struktur und die Mitgliedschaft der AUVA, die bekanntlich für die Unfallprävention im Arbeitsbereich zuständig ist, können wir die Vision von einem "Haus der Sicherheit" - also eine Vernetzung der Sicherheitsarbeit in allen Lebensbereichen mit hohen Synergieeffekten - realisieren. Diese Form der integrierten, umfassenden Sicherheitsarbeit ist auch nach internationalen Erkenntnissen das Modell der Zukunft, um in der Unfallprävention möglichst hohe Effizienz zu erzielen."

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