Mariazellerbahn soll modernisiert werden Pröll: Studie bestätigt Zukunftschancen

Niederösterreich (NLK) - Zur weiteren Zukunft der
Mariazellerbahn erklärte heute Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bei einer Festveranstaltung in Kirchberg an der Pielach, daß bei strukturellen Änderungen der Betrieb künftig wesentlich wirtschaftlicher geführt werden kann. "Das gehe ganz eindeutig aus einer vorliegenden Studie der Niederösterreichischen Verkehrsorganisationsgesellschaft, der ÖBB und des Landes Steiermark hervor, in der zukunftsweisende Gesamtkonzepte für die Mariazellerbahn entwickelt wurden". ****

Erstellt wurde diese Studie auf Prölls Initiative, um ein professionelles Marketing in Richtung kundenorientierter Bahn zu schaffen.

Im Rahmen der Feier anläßlich des 100jährigen Jubliläums der Schmalspurbahn unterstrich der Landeshauptmann zudem ausdrücklich die Notwendigkeit, die Mariazellerbahn aus touristischen und regionalwirtschaftlichen Gründen zu erhalten. Allerdings könne Niederösterreich im Zuge der Modernisierung der Bahn nur Partner sein, hier sei auch der Bund, die Österreichischen Bundesbahnen und die Steiermark gefordert. Daß eine derartige Partnerschaft für alle Beteiligten Vorteile bringe, habe Niederösterreich bei der Modernisierung der Zahnradbahn auf den Schneeberg erfolgreich bewiesen. Pröll: "Die Mariazellerbahn soll nicht nur eine große Vergangenheit, sondern auch eine aussichtsreiche Zukunft haben."

Die heutige Jubiläumsfeier in Kirchberg ist einer der Höhepunkt im Reigen der diesjährigen Veranstaltungen aläßlich des hundertjährigen Bestehens der Bahn. Eröffnet wurde das 31 Kilometer lange Teilstück von St. Pölten nach Kirchberg am 4. Juli 1898. Daher stammt auch der ursprüngliche Name Pielachtalbahn. In weiterer Folge wurde die Schmalspurbahn bis Mariazell (Gesamtlänge 85 Kilometer) ausgebaut.

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