HÖGER : NÖ REICH AN DENKMÄLERN DER ARBEIT UND INDUSTRIE

Höger eröffnet Steinabbau- u.Kalkgewinnungsmuseum Mannersdorf

St. Pölten (SPI) Niederösterreich war und ist ein klassisches Industrieland und mit rund 520.000 Beschäftigten längst zu einer wirklichen Heimat der arbeitenden Menschen geworden. Unser Wohlstand, der Reichtum des Landes und die soziale Sicherheit sind untrennbar mit den Werten, die mit der Arbeit geschaffen werden, verbunden. Und wir können mit Stolz auf die lange Tradition der Arbeit in Niederösterreich verweisen, das voll mit Denkmälern der Arbeit und der frühen Industrieindustrie ist, die es zu erhalten gilt - als Dokumente der Entwicklung des Landes, erklärte LHStv. Ernst Höger Sonntag bei den Feierlichkeiten zum Abschluß der Renovierungsarbeiten des 1893 errichteten Mannersdorfer Kalkschachtofens BAXA, im Zuge derer er ein neues Steinabbau- und Kalkgewinnungsmuseum sowie eine Galerie eröffnete.

"Mit der großen Sanierungsoffensive für die alten Arbeitersiedlungen, die einen absoluten Schwerpunkt der Wohnbauförderung bilden werden, setzen wir einen weiteren wesentlichen Schritt zum Erhalt unwiederbringlicher Kulturgüter, die in ihrer Bedeutung den Klöstern, Stiften, Burgen und Stiften
um nichts nachstehen", betonte Höger. Demgemäß befaßt sich die erste Sonderausstellung in der neueröffneten Galerie auch mit dem Thema "Arbeitswelt und Menschenbilder". Wirklichen Wohlstand und Frieden kann man nur dann erreichen, wenn die Menschen auch von ihrer Arbeit profitieren - also die Gewinne gerecht geteilt
werden. "Wir haben in diesem Jahrhundert die Ausbeutung durch
einen menschenverachtenden Kapitalismus national besiegt - um am Ende dieses Jahrhunderts vor einem ebenso agierenden
internationalen Kapital zu stehen, für das Menschen nichts und Aktienkurse alles zählen. Menschen sind aber wichtiger als Aktien und deshalb haben weder die Gewerkschaften noch die
Arbeiterkammern an Bedeutung verloren. Nun gilt, das
internationale Kapital auch international zu bezwingen und ihm
eine starke, internationale Gewerkschaftsbewegung und Sozialdemokratie gegenüberzustellen", erinnerte Höger abschließend.
(Schluß)nk/wb

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